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SWR im Schloss - Beim „Metamorfosi trecento“ ist erstmals Tänzerin Nuria Sala Grau zu Gast

Dritte Woche der Schwetzinger Festspiele: Wo Tanz und Musik eins sind

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zg
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Am Sonntag um 11 Uhr im Mozartsaal: Das Pavel Haas Quartett. © SWR/Marco Borggreve

Schwetzingen. Die Schwetzinger SWR Festspiele gehen in die dritte Festspielwoche und damit auch die am Donnerstagabend wieder aufgeführte Oper von Giuseppe Gazzanigas „L’Isola d’Alcina“, die ja 1773 zum ersten Mal im Schwetzinger Hoftheater aufgeführt worden war. Nun – fast 250 Jahre später – kommt sie bei den Schwetzinger Festspielen wieder auf die Bühne. Am Samstag (19 Uhr) und Sonntag (18 Uhr) ist sie nochmals zu erleben. Das Libretto von Giovanni Bertati ist mit Witz und parodistischen Wortspielen gespickt und so zeigt die Neuinszenierung von Christoph von Bernuth, wie der alte Mythos von der Zauberin Alcina, der vielfach als Sujet in der Literatur und auf der Bühne vorkam, von der aufgeklärten Neuzeit ad absurdum geführt wird. Die musikalische Leitung der Produktion hat Werner Ehrhardt, Gründer des beteiligten Ensembles „L’arte del mondo“. Jeweils eine Stunde vor Aufführungsbeginn findet eine Einführung statt.

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Es warten auch tolle Konzerte auf die Besucher: Das im Jahr 2005 vom Lautenisten Michele Pasotti gegründete Ensemble „La Fonte Musica“ ist bei den Festspielen mit gleich zwei Konzerten vertreten. Gestern Abend im Dom zu Speyer wurden Messsätze und Motetten des niederländischen Komponisten Johannes Ciconia – einer der Wegbereiter in die Renaissance – mit geistlicher Instrumental- und Vokalmusik zu einer „Missa nova“ vereint. Ein wunderbarer Abend. Am heutigen Samstag, 14. Mai, um 21.30 Uhr widmet sich das Ensemble in der Festspielreihe „Grenzgänge“ dann der weltlichen Musik: „Metamorfosi trecento“ ist das Programm überschrieben, das Musik, die mythologische Stoffe thematisiert, in Dialog zu Tanz und Bewegung setzt. Erstmals in Schwetzingen zu Gast ist dabei die international bekannte katalonische Tänzerin Nuria Sala Grau.

Spannender Vortrag zum Garten

Hans von Trotha ist Schriftsteller und Gartenhistoriker und hat mehrere Bücher zur europäischen Gartenkunst veröffentlicht. Am Samstag, 14. Mai, 16 Uhr, hält er im Kammermusiksaal des Schlosses einen Vortrag. Unter dem Titel „Paradise lost“ nimmt er die Besucher mit auf eine multimediale Reise durch die Geschichte der Gärten und zeigt die wechselseitige Inspiration zwischen der Gartenkunst und Literatur, Film und Musik auf. Der Eintritt ist übrigens frei. Man braucht lediglich ein Ticket für den Schlossgarten oder sein Jahresticket.

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Den Abschluss des Wochenendes bilden die Streichquartett-Matinee mit dem Pavel Haas Quartett und das bereits ausverkaufte Kindermusiktheater „Beethovens Planeten“ mit dem Ensemble Laterna Musica.

Die Konzerte werden wie gewohnt vom Radiokulturprogramm SWR2 gesendet und zum Nachhören auf www.SWR2.de bereitgestellt.

Info: Tickets für die nicht ausverkauften Veranstaltungen gibt’s eine Stunde vor der Aufführung an der Tageskasse am Aufführungsort.

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