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Ein Basar von Frauen für Frauen

Shoppinglustige sind am 3. Dezember im Lutherhaus bestens aufgehoben

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Der Zonta-Basar ist immer etwas Besonderes: Hier gibt es Hochwertiges aus zweiter Hand. © Zonta-Club

Der emsigen Ladys des Zonta-Clubs Schwetzingen initiierten zum mittlerweile 14. Mal ihren Wohltätigkeitsbasar am Samstag, 3. Dezember, von 10 bis 17 Uhr im Lutherhaus an den Kleinen Planken in Schwetzingen. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl hat die Schirmherrschaft übernommen.

Dieser Basar ist inzwischen schon zu einem bekannten Event in der Vorweihnachtszeit geworden, schreibt der Zonta-Club in seiner Pressemitteilung. Das drückt sich auch in der stetig steigenden Zahl von Interessierten aus. Sie zeigen: Es lohnt sich, in dem vielseitigen Angebot herumzustöbern.

Neben zum Teil hochwertiger Damen- und Kinderkleidung, Schuhen, Accessoires wie Gürtel, Mützen, Schals, Handtaschen, Hüten und mitunter ausgefallenem Modeschmuck, kann man auch Kunstobjekte, Bücher, Spielzeug, Haushaltsgegenstände, Weihnachtsdekorationen, Nippes und vieles mehr finden. Und das zu äußerst niedrigen Preisen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Besucherinnen motivieren die Frauen des Schwetzinger Zonta-Clubs jedes Jahr aufs Neue, im Vorfeld die gespendeten Dinge zu sammeln, durchzusehen und auf Qualität und Sauberkeit zu prüfen. Einen Tag vor dem Termin transportieren sie alles zum Basar und bauen es dort nach Bereichen geordnet auf. Am Abend bauen sie alles wieder ab und sortieren die Restbestände, die für das nächste Jahr eingelagert oder an verschiedene karitative Einrichtungen weitergegeben werden.

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Caroline Scholl
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Die größte Freude für die Zonta-Frauen ist es dann immer, wenn ein möglichst hoher Erlös erzielt wird. Der fließt zu 100 Prozent in ihr Projekt „Altersarmut und Frauen“. Im vergangenen Jahr konnten sie allein rund 3000 Euro einnehmen. Diese Summe ging zusammen mit Einnahmen aus weiteren Aktivitäten des Clubs und aufgestockt durch private Spenden an die Diakonie in Schwetzingen, das Generationenbüro am Schlossplatz und die Frauenfachberatungsstelle Lida des Diakonischen Werks. Das Geld wird dort gerade in der gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Krisenlage dringend benötigt und kommt direkt in Not geratenen Frauen und Mädchen zugute.

So ist der Wohltätigkeitsbasar ein gutes Beispiel, wie sich das neue Motto des Clubs „Baue eine bessere Welt für Frauen und Mädchen“ konkret umsetzen lässt. Außerdem ist dieser Secondhand-Warenverkauf ein Beitrag zur nachhaltigen Reduzierung von Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Ressourcen und von menschlicher Arbeitskraft – besonders weiblicher. Der Name Zonta stammt im Übrigen aus der Sprache der Lakota-Indianer und bedeutet, „ehrenhaft und glaubwürdig handeln“. Im Jahr 1919 wählten die Gründerinnen im Staat New York diese Bezeichnung für eine heute führende globale Organisation von Menschen aus verschiedenen Berufen, die für die Interessen der Frauen in aller Welt eintreten und diese durch persönlichen Einsatz stärken wollen. Seither haben sich in über 63 Ländern mehr als 1100 Clubs mit fast 28 000 Mitgliedern zusammengefunden. In Deutschland gibt es 136 Clubs mit über 4000 Mitgliedern. Zonta International hat als Nichtregierungsorganisation Stimme bei den Vereinten Nationen und dem Europarat. Die deutschen Clubs gehören außerdem dem Deutschen Frauenrat an.