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Ein Blick ins Programm der Schwetzinger SWR Festspiele

Viele der Stars, die sich dieses Jahr einfinden, sind nicht zum ersten Mal bei den Festspielen dabei.

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zg
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Fröhlich, frisch und dahinschmelzend – das umschreibt die Gefühlswelt der Besucher in der erstmals seit 1773 wieder im Schwetzinger Hoftheater gespielten komischen Oper „L’Isola d’Alcina“ von Giuseppe Gazzaniga – in einer Koproduktion mit dem Oldenburgischen Staatstheater, mit dem Ensemble L’arte del mondo und in der Regie von Christoph von Bernuth. Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli singt die Hauptrolle, Marina Galic und Michael Rotschopf sind Sprecher in Georg Anton Bendas selten gespieltem Melodram „Medea“ und Burgschauspieler Klaus Maria Brandauer gibt zusammen mit dem Grau Schumacher Piano Duo einen musikalisch-literarischen Abend unter dem Titel „Mozarts Freiheit“. Ein wahres Staraufgebot erwartet also die Besucher der Schwetzinger Festspiele zu deren 70. Geburtstag.

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Neben dem pandemiebedingt verschobenen Beethoven-Projekt „Force & Freedom“ mit „Nico and the Navigators“ und dem Kuss-Quartett, das in Berlin bereits gezeigt wurde, stehen weitere szenische Produktionen auf dem Programm: Um eine mythologische Figur dreht sich das Melodram „Medea“ von Georg Anton Benda. Zur Aufführung kommt die Mannheimer Fassung von 1784, deren Neuedition erst kürzlich im Frankfurter Forschungsprojekt „Opera. Spektrum des europäischen Musiktheaters“ erschien. Es spielt „La Stagione“ Frankfurt, Sprecher sind Marina Galic (Medea) und Michael Rotschopf (Jason).

Grenzgänger bei den Festspielen: Sonny Troupé aus Gouadeloupe. © SWR/Dorlis

Das erste große Konzert des Jubiläumsfestes wirft mit Werken von Anton Fils, Niccolò Jommelli, Johann Christian Bach ein Streiflicht auf das Goldene Zeitalter der Musik in Mannheim und Schwetzingen. Interpreten sind das Neue Mannheimer Orchester und die Sopranistin Elisabeth Hetherington. Ihnen folgen in der zweiten Festspielhälfte die Sopranistin Julia Lezhneva und Concerto Köln mit weiteren Arien und Instrumentalmusik von Ignaz Holzbauer oder Georg Joseph Vogler.

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Viele Künstler kommen wieder

Wiederbegegnungen gibt es mit Christoph und Julian Prégardien, Christina Landshamer, Martin Helmchen, Antje Weithaas, Dorothee Oberlinger, Sharon Kam, Avi Avital, Jean-Guihen Queyras, Kristian Bezuidenhout, dem Ensemble Constantinople, de rAccademia del Piacere, The Present, dem Hagen Quartett, Belcea Quartet, Quatuor Ébène, Cuarteto Casals, Quatuor Diotima, Pavel Haas Quartett, Aris Quartett und vielen mehr. Zum ersten Mal bei den Festspielen zu erleben sind die Musiker Giovanni Sollima, Sonny Troupé, Concerto Italiano unter der Leitung von Rinaldo Alessandrini, das Ensemble 1700, La Fonte Musica, A nocte temporis.

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Bewährte Programmlinien wie die Orchesterakademie mit dem SWR Symphonieorchester sowie die Preisträgerkonzerte des ARD-Musikwettbewerbs werden fortgesetzt. Zu Ende gehen die Festspiele mit einem musikalisch-literarischen Abend unter dem Titel „Mozarts Freiheit“ mit Burgschaupieler Klaus Maria Brandauer und dem Grau Schumacher Piano Duo.

Übrigens können 2022 zahlreiche Veranstaltungen kostenfrei besucht werden wie die Klanginstallation „Alla Turca“ im Moscheegarten, der Vortrag „Paradise Lost“ des Gartenhistorikers Hans von Trotha, die „Musik im Garten“ mit einem Ensemble der Hochschule für Musik Saar, der musikhistorische Stadtspaziergang „Im Paradies der Tonkünstler“ sowie die Live-Veranstaltungen einiger SWR2-Musiksendungen.

Unterstützt werden die Festspiele auch im Jahr 2022 wieder von der Sparda-Bank Baden-Württemberg als Hauptsponsor und dem Unternehmen Fuchs Petrolub, das den Festspielen seit vielen Jahren eng verbunden ist und einzelne Konzertprojekte ermöglicht. Die Lotto-Stiftung unterstützt ebenso wie der Freundeskreis der Schwetzinger SWR Festspiele das Jubiläumsprogramm.

Sämtliche Veranstaltungen werden wieder vom öffentlich-rechtlichen Hörfunk aufgezeichnet und im Kulturprogramm SWR2 gesendet, fünf davon live oder live-zeitversetzt. Zwei Konzerte sind im Videostream zu erleben, darunter das Konzert der beiden Quartette Belcea und Ébène auf SWR Classic und Arte Concert sowie die Orchesterakademie auf SWR Classic.

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