Geschäftsleben - Pro Optik bietet eine eigene Glasmarke im Co-Branding mit dem deutschen Hersteller Rodenstock an Ein Deal, den es so noch nie gab

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zg
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Pro Optik sorgt für Aufsehen: Die aus Wendlingen stammende, drittgrößte deutsche Optikergruppe mit einer Filiale in Schwetzingen hat eine Vereinbarung mit dem Glasproduzenten Rodenstock abgeschlossen. Künftig bietet das Unternehmen seinen Kunden Gläser der Eigenmarke „Pro glas by Rodenstock“ an. Damit ist Pro Optik nach eigenen Angaben das erste Unternehmen der Optikbranche weltweit, das eine exklusive Co-Branding-Vereinbarung mit einem Qualitätsglashersteller abgeschlossen hat.

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Vorangegangen waren acht Monate intensive Verhandlungen mit dem Münchner Traditionshersteller. Geschäftsführer Micha S. Siebenhandl ist stolz auf die neue Zusammenarbeit: „Es gibt außer uns keine Optikergruppe, die ihren Kunden und Partnern eine derartige Kooperation präsentieren kann: eine Co-Branding-Marke auf höchstem Niveau. Und das Schönste ist: der Deal hat für alle Seiten Vorteile. Unsere Endkunden bekommen die bestmögliche Glasqualität zum Spitzenpreis und unsere Partner günstige Einkaufskonditionen.“

Die neue Marke wird ab Mitte Dezember in allen Pro-Optik-Fachgeschäften verfügbar sein und verbindet beste optische Qualität mit attraktiven Preisen. Siebenhandl – früher selbst in der Rodenstock-Führungsetage tätig – zeigt sich hocherfreut über den Erfolg: „Rodenstock war unser absoluter Wunschpartner. Trotzdem waren es lange und harte Verhandlungen. Aber am Ende haben wir einen Deal erreicht, den es so noch nie gab. Damit zeigen wir, dass wir als Pro Optik 2.0 – so nennen wir unsere neue Ausrichtung – Trendsetter der Branche sind.“

Mit dem Deal verbinden sich zwei Schwergewichte der Optikbranche: Pro Optik ist nach eigenen Angaben die Nummer drei im deutschen Optikermarkt und befindet sich auf aggressivem Wachstumskurs – Ziel ist eine Verdreifachung der Geschäfte. Die Rodenstock Group ist weltweit führender Hersteller von hochwertigen Brillengläsern. Das 1877 gegründete Unternehmen mit Sitz in München beschäftigt weltweit rund 4900 Mitarbeiter und ist in mehr als 85 Ländern mit Vertriebsniederlassungen und Partnern vertreten.

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„Die Vereinbarung ist ein echter Ritterschlag. Wir wollen die attraktivste Optikerkette Deutschlands werden – für Kunden und für Optiker. Dafür gehen wir neue Wege, so wie mit Rodenstock. Dafür arbeiten wir als Partner eng mit den klassischen Einzelhandels-Optikerbetrieben zusammen“, so Siebenhandl. zg