Abschied - Bewegende Trauerfeier für Heinz Ackermann Eine große Persönlichkeit

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ali
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Die Reihen in der St.-Pankratius-Kirche waren am Mittwochvormittag, voll, viele Menschen wollten Abschied nehmen von Heinz Ackermann. Der Geschäftsmann (Modehaus Bräuninger) und Kommunalpolitiker war am 9. Oktober nach langer Krankheit im Alter von 82 Jahren verstorben (wir berichteten). Es war eine sehr bewegende, äußerst persönliche Trauerfeier, gestaltet von Menschen, die in seinem Leben eine große Rolle spielte – allen voran seine Familie, außerdem Dompfarrer i. R. Wolfgang Gaber, der Musikverein-Stadtkapelle und der Chor des Liederkranzes.

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Die Trauerredner Dr. René Pöltl (Stadt), Till Messmer (Volksbank), Elfriede Fackel-Kretz-Keller (Freie Wähler) und Gerhard Rieger (Liederkranz) stellten das Lebenswerk des Verstorbenen heraus, sein Engagement als Stadtrat, Aufsichtsratschef, Stadtverbandsvorsitzender und aktiver Sänger – um nur einige Positionen zu nennen.

Lebensfreude gewürdigt

Vor allem aber würdigten sie seinen Humor, seine Lebensfreude, seine Liebenswürdigkeit und sein großes Herz. „Schwetzingen trauert um eine große Persönlichkeit und einen überaus engagierten Menschen. Heinz Ackermann hat sein Schwetzingen immer geliebt und war für die Bürger seiner Stadt stets da“, meinte OB Pöltl. Den persönlichsten Abschied nahmen im Namen der Familie Tochter Elke und Enkel Moritz, die alle Facetten seines Lebens streiften – von der Kindheit im „Posthorn“, über die Liebe zur Musik, zu Namibia und zu seiner Frau, den Kindern und Enkeln. Und als zum Abschluss das „Badnerlied“ angestimmt wurde, wichen die Tränen bei den Besuchern einem Lächeln, so wie es sich Heinz Ackermann bestimmt gewünscht hätte. ali