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Berufliche Orientierung - Carl-Theodor-Schüler ziehen positives Fazit zu Praktika, wie sie auch von dieser Zeitung angeboten werden

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mey
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„Die Berufswahl gehört sicher zu den zentralen Entscheidungen im Leben. Für welchen Beruf interessiert man sich? Wo liegen die Interessen und Neigungen und wo besteht die Chance auf einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz nach einem Studium?“ Mit diesen Worten sprechen Schulleiterin Heide-Rose Gönner und Bogy-Beauftragte Jutta Hofmeister in einer Pressemitteilung eine der zentralen Frage des Jugendalters an und unterstreichen die Bedeutung der an der Carl-Theodor-Schule seit Jahren etablierten beruflichen Orientierung am Gymnasium (Bogy).

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Im Zuge dieser Maßnahme beschäftigen sich die Zehntklässler in einem ersten Schritt im Unterricht mit ihren Interessen und Stärken sowie mit dem Bewerbungsprozess und begeben sich anschließend eigenständig auf die Suche nach einem geeigneten Erkundungsplatz. Dort absolvieren sie in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten ein einwöchiges Betriebspraktikum und dokumentieren ihre Erfahrungen.

So berichtet beispielsweise Luis Romahn, der Erfahrungen im Bereich der Klima- und Kältetechnik in Hockenheim sammelte, dass er sowohl Einblicke in die kaufmännische Abteilung als auch in die Montage bekommen habe, den Mitarbeitern aktiv zur Hand gehen durfte und sich nun durchaus vorstellen könne, in diesem Bereich einmal zu arbeiten. Ähnliche Erfahrungen machte auch Mark Müller als Fertigungsmechaniker in Mannheim. Er habe sein handwerkliches Geschick und technisches Interesse in der Praxis einsetzen dürfen und unter Aufsicht sogar ein einen Miniatur-Unimog produziert.

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Eine etwas anders gelagerte – jedoch nicht minder positive – Erfahrung machte der 16-jährige Jonas Waldmann, der seit fünf Jahren im Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen Fußball spielt und nun seinen Verein in ganz anderem Licht entdeckte: „Bisher hatte ich den Verein immer nur von der Spielerseite her wahrgenommen. Dies war im Praktikum ganz anders, denn ich stand plötzlich auf der anderen Seite und durfte so nicht mehr nur selbst trainieren, sondern auch das Training anderer Mannschaften aus dem Leistungszentrum betreuen und vorbereiten. Ich habe dabei erlebt, wie viel Zeit und Arbeit in den Verein gesteckt wird.“

Grundstein fürs Studium

Einen Grundstein für ein naturwissenschaftliches Studium legte Aika Wentz, die ihr Praktikum bei einem Heidelberger Lackunternehmen absolvierte. Im Bericht beschreibt sie die unterschiedlichen Tätigkeiten, die zugrundeliegenden Prozesse und Schwierigkeiten sowie die unterschiedlichen Herangehensweisen ihrer Betreuer und kommt schließlich auch zu einem überaus positiven Fazit: „Besser hätte es wahrscheinlich nicht werden können. Ich weiß zwar immer noch nicht, was ich später genau machen möchte, habe aber eine gute Möglichkeit gefunden und bin bei meinem Vorhaben, Chemie studieren zu wollen, bestärkt worden. Für Leute, die sich auch für diesen Bereich interessieren, würde ich ihnen das Praktikum hier sehr ans Herz legen.“

Die Vielzahl der positiven Rückmeldungen zeige, dass man Schülern durchaus eine Hilfestellung bei der Berufsorientierung habe leisten können. Die Bemühungen der Lehrer, aber vor allem auch die der Betreuer in den Betrieben, hätten Früchte getragen, heißt es in der Mitteilung der Schule. mey

Info: Auch die Schwetzinger Zeitung bietet Bogy-Praktika an. Interessenten können sich bei Bianca Oberhausen per E-Mail an bianca.oberhausen@schwetzinger-zeitung.de oder unter Telefon 06202/20 53 06 melden.

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