Einweihung im zweiten Quartal

Von 
Stefan Kern
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Seit etwas mehr als einem Jahr ist der Schimper-Neubau in Betrieb und für den Zweckverbandsgeschäftsführer Matthias Steffan ist es trotz einiger Kinderkrankheiten und auch Verzögerungen eine Erfolgsstory, die bald ihr glückliches Ende finde.

Ein Problem habe man aktuell aber mit der Lüftungsanlage. Das Unternehmen, das diese gebaut habe, sei inzwischen insolvent. Der Bau sei abgeschlossen, doch die Wartung und hier vor alle der Austausch der Filter stelle den Schulträger vor einige Schwierigkeiten. Steffan zeigte sich in der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Unterer Leimbach aber zuversichtlich, dass das Problem schnell behoben werde.

Als schwierig erweist sich auch die Suche nach einem Betreiber der Mensa. Man sei im Gespräch mit mehreren Anbietern und sie erwiesen sich als erfreulich. Steffan hofft jedenfalls, dass bis Anfang des kommenden Jahres ein neuer Betreiber gefunden sein wird. Ein Snackangebot sei glücklicherweise über den Kioskbetrieb von „Alois Kias Bäckerei und Lebensmittel“ sichergestellt.

Spoletostraße bald öffnen

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Auf der Zielgeraden befinde man sich bei der Herstellung des Außengeländes. Es habe einige Personalengpässe bei den ausführenden Unternehmen gegeben, doch im ersten Quartal 2023 sollen die Arbeiten beendet sein.

Anders als ursprünglich geplant ist auf dem Schulhof nun nicht nur ein großer Baum geplant, sondern mehrere. Zusätzlich werde auch gerade an ein Sonnensegel gedacht. Die Klimaresilienz könne damit gesteigert werden, was vor dem Hintergrund des wärmer werdenden Wetters zunehmend wichtig sei.

Sehr zuversichtlich ist Steffan, dass es noch im November gelingt, die Spoletostraße wieder zu öffnen. Deutlich länger werde es dauern, bis alle Aufgaben im Hintergrund abgeschlossen seien, die Rechnungsprüfung könnte angesichts der Kostensteigerungen erst Ende 2023 fertig sein. Steffan betonte, dass es den Verband deutlich schlimmer hätte treffen können. Die Kostenprognose Stand 25. Oktober 2022 beläuft sich auf knapp 36,7 Millionen Euro. Abzüglich der Landesförderung (3,7 Millionen Euro) erwartet er eine Belastung für den Zweckverband von ziemlich genau 33 Millionen Euro.

Die große Einweihungsfeier soll übrigens im zweiten Quartal 2023 stattfinden – also irgendwann zwischen April und Juni. ske

Freier Autor Stefan Kern ist ein freier Mitarbeiter der Schwetzinger Zeitung.