Schulsozialarbeit

Engagement wird aufgestockt

Jeweils eine halbe Stelle mehr

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ali/zg
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Die Stellenanteile für Schulsozialarbeit an den beiden Schwetzinger Grundschulen werden auf jeweils eine halbe Stelle aufgestockt. Da hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Dieser Schritt sei notwendig, da die Zahl der Schüler mit besonderen Bedürfnissen und herausforderndem Verhalten stetig steige, erklärte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl. Durch die Corona-Pandemie habe sich diese Problematik nochmals verstärkt. „Wir sehen ganz klar in der Praxis, dass der Bedarf sehr gegeben ist.“ Schwetzingen habe inzwischen an jeder Schule Sozialarbeiter.

Die Stadt werde dafür den Vertrag mit dem Internationalen Bund als Träger der Schulsozialarbeit entsprechend anpassen. Durch die Erhöhung der Stellenanteile und die Anpassung der Tariflöhne durch den Internationalen Bund, können die Schulsozialarbeiter langfristig an die Schulen gebunden werden.

Robin Pitsch (SPD) nutzte die Gelegenheit, sich und dem Ratsgremium quasi selbst auf die Schultern zu klopfen: „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Kommune so viel tut, das Land tut es ja nicht mehr.“ Auf seine Nachfrage nach dem Zuschuss durch das Land, erklärte OB Pöltl: „Es schrumpft eher, als dass es wächst.“ Grund sei, dass es einen gedeckelten Fördertopf für alle Gemeinden gebe. Je mehr mitmachen, desto geringer werde eben die Zuschusssumme. ali/zg

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