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Hilfsaktion - Spenden für Ain Ali sollen an seine Familie gehen

Familienvater ist verstorben

Von 
kaba
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Ain Ali hat es nicht geschafft. Der 34-jährige Familienvater aus Afghanistan ist in der Nacht zum Donnerstag gestorben. In unserer Donnerstagsausgabe berichteten wir noch einmal über den Gesundheitszustand des jungen Mannes, der im Krankenhaus auf eine Lebertransplantation wartete. Doch die umgerechnet 25 000 Euro für die Operation fehlten. Die Schwetzingerin Raquel Rempp startete über diese Zeitung einen Spendenaufruf und konnte so bislang um die 10 000 Euro inklusive Eigenmitteln akquirieren.

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„Ich habe alles versucht und es leider nicht geschafft. Ich möchte mich bei allen Spendern und Menschen, die mitgehofft haben, bedanken – und beim SZ-Team für die großartige Unterstützung“, schreibt Raquel Rempp. „Mit den bisherigen Spenden werde ich in erster Linie die Familie, Ain Alis Frau und die beiden kleinen Töchter, weiter unterstützen, aber auch weitere extrem arme Menschen in Afghanistan.“ Das Geld aus der Spendenaktion, verspricht die Schwetzingerin, wird „zu hundert Prozent diesen armen Menschen zugutekommen“. „Gerade heute gab es ja auch das schlimme Erdbeben am Hindukusch in den Provinzen Paktika und Chost, bei dem Tausende Menschen gestorben sind und noch Tausende vermisst werden. Ganze Dörfer wurden zerstört. 98 Prozent der afghanischen Bevölkerung hungert. Eine riesige humanitäre Katastrophe – überall fehlt es an Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung“, verdeutlicht sie. kaba

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