Bildung in der Pandemie - Sommerferien für Vorbereitungen genutzt Fernunterricht klappt bei der Carl-Theodor-Schule ganz gut

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zg
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Schwetzingen. Holpriger Start in den Fernlernunterricht? Nicht überall! Die Carl-Theodor-Schule (CTS) in Schwetzingen beschult ihre Schüler erfolgreich online mit der Lernplattform Teams, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

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„Wir haben in den Sommerferien unsere Hausaufgabe gemacht“, betont darin die Schulleiterin Heide-Rose Gönner, denn das Kollegium hat die Sommerpause genutzt, gemeinsame Standards einer Onlinebeschulung ihrer Schüler erarbeitet und zu Beginn des Schuljahres im Präsenzunterricht erprobt. Einzelne Klassen wurden an einzelnen Schultagen schon im Herbst online beschult. Hier konnte die Einrichtung wichtige Erfahrungen sammeln, die jetzt zu einer erfolgreichen Beschulung führen, heißt es seitens der CTS weiter.

Dank der guten Ausstattung durch den Rhein-Neckar-Kreis ist der Onlinekontakt zu den Schülern in den allermeisten Fällen leicht umsetzbar. „Ich hatte keine Probleme an der Sitzung teilzunehmen“, hören viele Kollegen beim Feedback. Denn Schüler, die kein Endgerät besitzen oder eines mit ihren Geschwistern teilen müssen, wurden durch den Kreis mit einem Tablet ausgestattet, das die Schulleitung dann ausgeben konnte.

„Unser Netzwerkteam hat hier Außerordentliches geleistet“, so der Abteilungsleiter Florian Fuß, der die Digitalisierung an der CTS betreut. Die Geräte mussten alle in die schulische Infrastruktur eingebunden und mit den notwendigen Apps ausgestattet werden. Bei einer Anzahl von über 190 digitalen Endgeräten für die Schüler und 120 für die Lehrer war das keine leichte Aufgabe.

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„Präsenzunterricht ist besser, aber Onlineunterricht bietet neue Möglichkeiten“, meint Uta Winter, die Abteilungsleiterin für das Wirtschaftsgymnasium. Die Schüler melden uns vielfältig zurück, dass sie zu Hause in der gewohnten Umgebung – in digitaler Zusammenarbeit mit Mitschülern – konzentriert arbeiten können. Die Lerninhalte sind medial aufgearbeitet und können jederzeit nochmals angeschaut oder wiederholt werden, auch das kommt den Schülern zugute. Viele Schüler lernen jetzt eine wichtige Lektion im Leben. Sie erkennen, dass sie ihren Lernerfolg sowohl selbst herbeiführen müssen als auch können und dass der Lehrer sie in dieser Phase eng begleitet, indem er die Lerninhalte präsentiert und Hilfestellungen gibt. „Das wird das Lernen bei den Schülern in den kommenden Jahren auch im zukünftigen Präsenzunterricht verändern“, unterstreicht Ulla-Britta Rücker, Abteilungsleiterin am Berufskolleg.

Virtueller „Tag der offenen Tür“

Für das kommende Schuljahr kann an der Bildungseinrichtung nicht wie gewohnt ein „Tag der offenen Tür“ stattfinden. Die gesamte Schulgemeinschaft hat daher für zukünftige Schülerinnen und Schüler unter https://t1p.de/CTS eine digitale Informationsplattform (Padlet) erstellt, die Einblicke in das vielfältige Angebot und das Schulleben gibt. „Es ersetzt mit Sicherheit keinen Tag der offenen Tür“, so Hajo Engler und Anke Rudolph unisono, die das digitale Padlet betreuen, „aber es macht unsere Schulatmosphäre und das bunte Schulleben deutlich.“

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Das Padlet liefert ebenso die notwendigen Informationen zum Anmeldeverfahren und den Aufnahmebedingen in den einzelnen Schularten. Sofern eine Beratung oder Hilfestellungen bei der Anmeldung gewünscht sind, kann man sich einen Beratungstermin vor Ort buchen unter www.carl-theodor-schule.de. zg

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