Palais Hirsch: Empfang für Lunéviller Austauschschüler "Freundschaft zwischen jungen Menschen als Basis"

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"Freundschaft und Frieden in Europa waren lange Zeit nicht selbstverständlich." Bei der Begrüßung der rund 30 Schüler aus Lunéville am Dienstagnachmittag im Palais Hirsch betonte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl die politische Bedeutung des deutsch-französischen Schüleraustauschs. Die Freundschaft zwischen jungen Menschen sei die Basis einer erfolgreichen Städtepartnerschaft. Im Hinblick auf die nun schon 40 Jahre währende Partnerschaft zwischen Schwetzingen und Lunéville bestätige sich diese These.

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Der Direktor des Hebel-Gymnasiums, Dr. Adalbert Nessel, hieß die jungen Franzosen ebenfalls in Schwetzingen willkommen. Nessel dankte der Stadt für die finanzielle Unterstützung des Projekts und dankte auch den Eltern und Lehrern, durch deren Engagement der erfolgreiche Verlauf des Schüleraustausch ermöglicht werde.

Die deutschen und französischen Schüler konnten schon am Vormittag erste Kontakte miteinander knüpfen. Durch den Austausch im letzten Jahr, als die deutschen Schüler Lunéville besucht hatten, kannten sich einige bereits ohnehin. Durch E-Mails konnten sie seitdem regelmäßigen Kontakt halten.

In der kommenden Woche werden die jungen Gastgeber nun ihrem französischen Besuch die Sehenswürdigkeiten der Rhein-Neckar-Region zeigen. Außerdem erhalten die Schüler aus Lunéville einen Einblick in den deutschen Schulalltag. Betreut werden sie dabei von Marianne Gscheidlen, Französischlehrerin am Hebel-Gymnasium, und von Françoise Didelot und Gudrun Triangolo, zwei Lehrerinnen der Partnerschule Lycée Ernest Bichat.

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Schon seit mehr als 20 Jahren sind die Lehrerinnen für das Projekt zuständig. Nach wie vor zeigen sie sich überzeugt von den Vorteilen, die ein Schüleraustausch mit sich bringt. Zum einen der alltägliche Gebrauch einer fremden Sprache. Zum anderen jedoch die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen, Fremdes kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Und daran scheinen die Schüler besonders interessiert zu sein: "Durch den Schüleraustausch können wir andere Kulturen und Lebensweisen mal hautnah erleben." edi