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Kleine Planken

Friedensdemo in Schwetzingen: Krieg darf nicht Normalität sein

Bündnis für Demokratie und Vielfalt hält Kundgebung anlässlich des Weltfriedenstags der UN ab

Von 
Lukas Heylmann
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Patrick Alberti (v. l.) und Pascal Wasow vom Bündnis für Demokratie und Vielfalt äußern sich bei der Veranstaltung zu den Auswirkungen, die Krieg auf die Menschen hat, die ihn erleben müssen. © Lenhardt

Schwetzingen. Unter dem Motto „Frieden ist das Ziel, Demokratie ist der Weg“ haben sich am Dienstagabend rund 60 Zuhörer zu einer Kundgebung auf den Kleinen Planken in Schwetzingen eingefunden. Ins Leben gerufen hatte die Veranstaltung mit zahlreichen Redebeiträgen das Bündnis für Demokratie und Vielfalt Kurpfalz.

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Zwar sprach sich Mitorganisator Florian Reck in seiner Eröffnungsmoderation entschieden auch für Solidarität mit von Krieg Betroffenen in Armenien und an der Grenze von Kirgisistan aus, doch es war auch an den zahlreichen mitgeführten Fahnen der Teilnehmer erkennbar, dass weite Teile der einstündigen Veranstaltung im Zeichen des Krieges in der Ukraine stehen würden.

Alles Lebenswerte geht verloren

So berichtete Pascal Wasow von einer Fahrt an die Grenze zwischen Polen und der Ukraine, um Hilfsgüter abzuliefern. Die Eindrücke dieser Unternehmung und des anschließenden – erfolgreichen – Versuchs, eine ukrainische Familie vom Warschauer Bahnhof mit nach Deutschland zu bringen, fasste er folgendermaßen zusammen: „Durch Krieg verlieren Menschen als Erstes das, was das Leben lebenswert macht.“

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Besonders ins Gedächtnis brannte sich der Redebeitrag von Kateryna Malakhova von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar, die den Betroffenen eine Stimme gab. Aus ihren Worten hörte man Dankbarkeit für die Hilfsbereitschaft der deutschen Gesellschaft heraus, doch genauso einen Aufruf an ebenjene: „Hören Sie nicht auf, Ukrainern zu helfen.“ Auch ihre an die Bundesregierung gerichtete Metapher war eindeutig: „In russischen Gasleitungen fließt ukrainisches Blut.“ Des Weiteren kamen noch Mitglieder des Jugendbeirates, von Fridays for Future, Unicef und den Jungsozialisten zu Wort.

Nach kurzen Abschlussworten der Pfarrer Steffen Groß und Uwe Lüttinger endete die Kundgebung mit unmissverständlichem Applaus der Anwesenden.

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