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Vortrag - Michael Müller berichtet über Lifegate in Palästina

Friedensprozess von unten

Von 
zg
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Kinder und Jugendliche mit körperlicher und geistiger Behinderung leben in Palästina am Rande der Gesellschaft. Lifegate arbeitet seit beinahe 30 Jahren in Beit Jala, dem Zentrum und Herzstück eines weit verzweigten Rehabilitationsnetzwerkes. Im Westjordanland soll so diesen Menschen eine Stimme gegeben werden.

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Unter dem Dach des 2017 eröffneten Lifegate-Zentrums befinden sich Werkstätten, Therapie- und Schulräume, Berufsausbildung, ein Restaurant und die Verwaltung. „Wir arbeiten an der Schnittstelle dreier Weltreligionen mit ihren Ansprüchen an die Stadt Jerusalem. Und wir wollen dabei möglichst viele kleine Brücken zwischen verfeindeten Lagern bauen und Versöhnung möglich machen“, sagt der Gründer von Lifegate, Burghart Schunkert.

Diese gemeinnützige Arbeit im Westjordanland von Deutschland aus zu unterstützen, ist die Grundidee des Vereins „Tor zum Leben“, der mit Spendengeldern ein Drittel zur Finanzierung beiträgt. Michael Müller aus Freiburg engagiert sich seit Jahren im Vorstand für den Förderverein und stellt mit Bildern das Wirken in Beit Jala sowie das wachsende Netzwerk vor. Für einen „Friedensprozess von unten“ erwächst so ein Engagement für eine gemeinsame Verantwortung und Solidarität für die Schwächeren in der Welt.

Über Lifegate in Beit Jala informiert ein Vortrag, der in Kooperation mit den evangelischen Kirchengemeinden Brühl, Ketsch und Schwetzingen, der katholischen Kirchengemeinde Brühl/Ketsch, dem evangelischen Diakonieverein und der evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd, der Lebenshilfe sowie „Bildung & Begegnung Palästina“ am Dienstag, 20. Juli, von 19 bis 21 Uhr in der evangelischen Stadtkirche stattfindet. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind bis Montag, 19. Juli, möglich. zg

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