Getäuschte Sinne

Gert Häusler schreibt über Düfte, Töne und noch viel mehr

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Gert Häusler
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Unsere Sinne steuern vielfältig unsere Wahrnehmung. Von Ablehnung bei „ich kann den einfach nicht riechen“ bis zu romantischen Gefühlen beim Duft von Rosen. Schnuppert man um die Mittagszeit Essensdüfte und hört dazu noch ein Brutzeln, dann läuft einem „das Wasser im Munde zusammen“. Die berühmte „Aufzugsmusik“ in Bürohäusern und Einkaufstempeln kann, wie bei den Telefonwarteschleifen, wohlklingend wirken oder einfach nur nerven.

Unterbewusst nehmen wir sie auf jeden Fall wahr. So wie die Duftkompositionen, die in Parfümerien locken sollen oder der Geruch von frischen Crêpes und noch warm-krustigen Brötchen an Verkaufstheken. Ob die Köstlichkeiten dann tatsächlich so schmecken wie wir es uns vorstellen, erweist sich erst später.

Unsere Sinne sind verführbar! Selbst unseren Augen dürfen wir nicht vollkommen trauen. Was wir mit „eigenen Augen“ gesehen haben, muss noch lange nicht stimmen. Ganze Generationen von Magiern, Scharlatanen und Trickdieben leben von Sinnestäuschungen. Bei Magiern können wir uns zwar bewusst und ohne Gefahr dem Zauber der Illusion hingeben, bei den Trickdieben ist jedoch Vorsicht geboten.

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Hier sollte man stets „alle Sinne“ beisammenhaben. Denn sie richten oft unermesslichen Schaden an. Dabei muss so ein Trickdieb einem ja nicht einmal persönlich gegenüberstehen: Schockanrufe über umgeleitete Telefonnummern, gefälschte Whatsapp-Mitteilungen und sonstige elektronische Tricks sind gängige Hilfsmittel. Die straff organisierten Banden finden stets neue Wege, um ihre Opfer abzuzocken. Hier hilft nur, sofort aufzulegen und auf elektronische Mitteilungen nicht zu antworten. Wenn es die Familie betrifft, sollte man gleich und direkt mit den Verwandten sprechen und die Polizei oder eine vertraute Person verständigen. Dann werden zumindest einige Tricks sinnlos.