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Hasskommentare - Neza Yildirim bekundet Solidarität

Gratulieren ist besser als anfeinden

Von 
zg
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In den „sozialen Netzwerken“ wurde der junge Vater und Finanzminister von Baden-Württemberg Danyal Bayaz beleidigt und mit Hasskommentaren belegt. Das berichten mehrere Medien am Dienstag. Bayaz war ja, bevor er im Mai das Amt des Finanzministers angetreten hat, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Schwetzingen/Bruchsal und bei der letzten Wahl damit auch Gegenkandidat der 2021 wieder kandidierenden SPD-Frau Neza Yildirim. Sie hat sich nun solidarisch mit Danyal Bayaz gezeigt und schreibt in einer Presseerklärung:

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„Es ist unfassbar und macht mich sehr betroffen. Es ist wohl einer der glücklichsten Momente von Eltern, Mutter oder Vater zu werden. Aber statt zu gratulieren wurde mein Politikerkollege von den Grünen, Danyal Bayaz, im Internet rassistisch beleidigt. Zu lesen war: ,Wer schwängert sowas? Ihr Mann und der ist Moslem, Mal sehen wann er ihr verbietet das Haus zu verlassen ohne Burka; Pfui deibel, das arme Kind.’“

Weiter schreibt Yildirim: „Das sind nur einige dieser widerlichen Kommentare. Auch mir begegnen im Alltag immer wieder solche Anfeindungen. Es ist wichtig, dies sichtbar zu machen. Rassismus ist nicht nur ein Problem von Einzelnen. Rassismus ist unser aller Problem. Daran dürfen wir uns nicht gewöhnen. Wir müssen mit den Betroffenen solidarisch sein und mutig Hass und Hetze entgegentreten. Alles erdenklich Liebe und Gute Dir und Deiner Familie“, schreibt Yildirim an Bayaz.

Sie trete für eine offene Demokratie und mehr Vielfalt an. Rassismus zeige sich überall. Deshalb brauche es mehr Demokratiebildung, Förderung von Demokratieprojekten und Zivilcourage. Der Bau eines Demokratiezentrums am ehemaligen KZ Kislau sei längst überfällig. zg

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