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Gesundheit

Grippeschutz gerade für Menschen ab 60 wichtig

Mitarbeiter der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH rufen zur Grippeschutzimpfung auf und gehen selbst mit gutem Beispiel voran.

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kaba/zg
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Gegen Grippe impfen – das ist genauso wichtig wie eine Impfung gegen Corona. Dr. Robert Fritsch impft einen Pfleger der Klinik. © GRN

Schwetzingen. Vom Klinikleiter über den Chefarzt, von der Pflegefachkraft bis zum Verwaltungsmitarbeiter: Mitarbeiter der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH rufen zur Grippeschutzimpfung auf und gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Das Angebot für Mitarbeitende, sich an einem der vier Klinikstandorte – auch in Schwetzingen – impfen zu lassen, wird in diesem Jahr bis jetzt sehr gut angenommen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Impftermine wurden gut angenommen. Es freut mich, dass die Bereitschaft zur Impfung bei unserem Personal auch in diesem Jahr so groß ist“, betont GRN-Geschäftsführer Rüdiger Burger.

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Mit dem Einzug der nasskalten Jahreszeit steigt das Risiko, sich mit Grippe anzustecken. „Im Oktober und November ist der ideale Zeitpunkt für eine Impfung, um rechtzeitig vor der nächsten Grippewelle geschützt zu sein. Gerade im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist eine hohe Influenza-Impfquote vor allem bei Risikogruppen wichtig, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern und das Gesundheitssystem nicht noch zusätzlich zu belasten“, erklärt GRN-Chefarzt Dr. Johannes Berentelg.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät Menschen ab dem 60. Lebensjahr, sich impfen zu lassen. Auch Personen, die aufgrund ihres Berufes – insbesondere medizinisches und pflegerisches Personal – mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet und sollten sich ebenfalls jährlich impfen lassen. „Mit meiner Impfung schütze ich aber nicht nur mich, sondern vor allem auch meine Patienten“, erklärt Dr. Johannes Weiß, Ärztlicher Direktor der GRN-Klinik Schwetzingen und Chefarzt der Allgemeinchirurgie. Des Weiteren empfiehlt die STIKO die Grippeschutzimpfung auch für Schwangere und Menschen mit einer chronischen Erkrankung, da diese ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

„Die saisonale Grippeimpfung ist in der Regel gut verträglich. Das Risiko ernsthafter Komplikationen bei einer Grippeerkrankung ist um ein Vielfaches höher als die Wahrscheinlichkeit schwerer Nebenwirkungen aufgrund der Impfung“, erklärt Dr. Berentelg.

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Abschließend macht Dr. Weiß noch einmal deutlich: „Die echte Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, an der jedes Jahr immer noch viel zu viele Menschen sterben. Die Impfung ist deshalb im Kampf gegen diese Krankheit ein kleiner Piks mit großer Wirkung.“

Impfung erstmals in Apotheken

In diesem Jahr startet ein Grippeschutz-Projekt der AOK mit dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV). Mannheim ist eine der drei landesweiten Modellregionen, in denen untersucht werden soll, ob dieses niederschwellige Impfangebot die Impfquote erkennbar erhöht. Die impfenden Apotheker haben sich in den Sommermonaten in ärztlich geleiteten Impfseminaren intensiv vorbereitet. In Schwetzingen zum Beispiel kann man sich in der Dreikönig-Apotheke, Mannheimer Straße 1, Telefon 06202/47 00 impfen lassen (www.apotheker.de/grippeimpfung). „Die Impfung trägt entscheidend zum Schutz der Bevölkerung wie auch zur Entlastung des Gesundheitswesens bei“, betont Joachim Bader, Geschäftsführerinder AOK Rhein-Neckar-Odenwald, und animiert die Menschen, die Impfmöglichkeiten zu nutzen. kaba/zg

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