AdUnit Billboard
Gemeinderat - Rothacker’sches Haus und Brücke auf der Agenda

Grünes Licht für zwei große Vorhaben?

Von 
Andreas Lin
Lesedauer: 

Schwetzingen. Mit der vermutlich längsten, aber mit Sicherheit themenreichsten Sitzung seit vielen Monaten geht der Gemeinderat am Mittwoch, 21. Juli, in die Sommerpause. Aufgrund der Fülle der Tagesordnung beginnt der öffentliche Teil bereits im 17 Uhr – wie seit Corona-Zeiten immer im Josefshaus.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Gewichtigster Punkt ist die Sanierung und der Umbau des Rothacker’schen Hauses am Alten Messplatz – allein, weil es hier um eine von den Architekten prognostizierte Investition von 16,5 Millionen Euro geht. In der Mittwochsitzung soll auf dieses Mammutprojekt sozusagen der Deckel draufgemacht werden.

Auch Parkplatz umgestalten

Denn der Gemeinderat würde mit seinem Beschluss dann nicht nur diese Finanzierung sicherstellen, er gäbe auch grünes Licht für die weitere Umsetzung, mit der Oberbürgermeister und Verwaltung beauftragt werden. Dazu zählt auch die Suche nach potenziellen Sponsoren sowie weiteren Förderprogrammen für Umbau und Sanierung des Hauses. Darüber hinaus soll auch untersucht werden, in welcher Form der Parkplatz „Alter Messplatz“ in Sanierung und Neunutzung des Rothacker’schen Hauses miteinbezogen sowie passend umgestaltet werden kann.

Geplant ist, dass in dem neuen Haus die Touristinformation, eine öffentliche Gaststätte, das städtische Museum mit einer historisch-stadtgeschichtlichen Dauerausstellung, einer Dauerausstellung zum Thema Spargel und modernen Wechselausstellungsräumen für die Schwetzinger Künstlergruppen und externe Ausstellungen untergebracht werden. „Damit entsteht ein kulturelles Bürgerzentrum ebenso wie eine wichtige Anlaufstelle für Besucher der Stadt“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Maßstäbe setzen

Ebenfalls von Bedeutung ist der Tagesordnungspunkt, der sich mit der geplanten Rad- und Fußgängerbrücke vom Bahnhof über die Gleise zum künftigen Pfaudler-Wohngebiet „Schwetzinger Höfe“ (siehe Seite 10) beschäftigt. Sie soll – so teilt die Verwaltung mit – in Sachen, Ästhetik, Technik, Innovationskraft und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen. Dafür sei allerdings auch mit Kosten von etwa 9 Millionen Euro zu rechnen, abzüglich zu erwartender Zuschüsse des Bundes.

Außerdem geht es in der öffentlichen Gemeinderatssitzung noch unter anderem um die Umgestaltung des Rondells (wir berichteten), um die Digitalisierung der Schulen sowie um das Marketing- und Tourismuskonzept 2025.

Autor Stv. Redaktionsleiter + Lokalsportchef Schwetzinger Zeitung

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1