"Kleine Bühne": Erste Aufführungen vom "ledigen Bauplatz" ernten verdienten Beifall Grundstücksbesitz macht begehrenswert

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Oftersheim. Immer dann, wenn der Frühling im Land Einzug hält - eine Tatsache, von jener er, auf Grund der zurzeit eher bescheidenen Wetterlage, in diesem Jahre abzusehen die Stirne zu haben scheint - hat das neueste Stück des Laienspielensembles seine Premiere.

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Dabei haben, dieses Jahr auf Grund der zusätzlichen Nutzung des Josefshauses als Interimskirche, die wackeren Mitglieder der "kleinen Bühne" unter erschwerten Bedingungen proben können.

Dass die ersten von insgesamt neun Vorstellungen dennoch zu Abenden gewohnt vorzüglicher Unterhaltung auf höchstem humoresken Niveau wurden, das wunderte die Gäste der abermals ausverkauften Vorstellungen nicht - denn die "Kleine Bühne" bot auch bei ihrem aktuellen Schwank "Der ledige Bauplatz" Volkstheater vom feinsten! Die Gäste waren mit dabei, als die Familie von Karl-Otto Hufnagel und Hugo Koch mit ihrem großen Problem zu kämpfen hatten - mit ihrer ledigen Tante Berta.

Laut Testament ihres Vaters muss nämlich eine der beiden Schwestern Berta solange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat.

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Doch das, zeigt sich schnell, ist nicht so einfach - denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigaretten mehr als Wasser, Seife oder gar Arbeit. Und Männer sind für Berta sowieso nur ein lästiges Übel. Nach zähen und mit schlagkräftigen Argumenten geführten Verhandlungen fasst die Verwandtschaft schließlich den Entschluss, die Sache endgültig zu regeln und gibt eine Heiratsanzeige auf.

Und da mit Berta nun wirklich kein Staat zu machen ist, gibt es als Mitgift einen Bauplatz. Dieser Trick zieht allerdings bei den Lesern und schon bald melden sich die ersten Interessenten. Die Brautschau läuft natürlich nicht ohne Probleme, Verwicklungen und Verwechslungen ab - doch ebenso vorhersehbar dürfte einem fulminanten Happyend dennoch nichts im Wege stehen. . . wi