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Christbaumsammlung - Rund 70 Helfer am Samstagmorgen mit Traktoren im Stadtgebiet aktiv

Helfer sammeln in Schwetzingen Christbäume ein

Von 
Gerhard Rieger
Lesedauer: 
Nach wenigen Minuten ein gut eingespieltes Team in Sachen Sammlung: Ossama Maan (v. l.), Hermann Wörn, die Konfirmandinnen Helene, Mia und Helene sowie Traktorfahrer Andreas Spilger. Auf dem Anhänger übernimmt Friedrich Wörn die ausgedienten Christbäume und platziert sie platzsparend. © Rieger

Schwetzingen. Samstagmorgen, kurz nach 9.30 Uhr, knackig kalte Temperatur: Ein Traktorgespann mit großem Anhänger tuckert durch die ruhige, noch vollkommen unbelebte, eher verschlafene Holzbauerstraße. Das Konfirmandenteam „Kleines Feld“ der evangelischen Kirchengemeinde ist unterwegs, um etwa alle 25 Meter einen Stopp einzulegen und vor den Häusern abgelegte ausgediente Christbäume der Bewohner einzusammeln und auf den Anhänger zu hieven.

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Hauptpersonen im „Kleinen Feld“ sind die drei Konfirmandinnen Helene, Mia und Helene, die dick in warme Winterkleidung verpackt mit viel Elan und Herzblut die teilweise schon stark nadelnden Gesellen mit kompakten Handschuhen dicht an den Anhänger ziehen.

Beim Hochziehen auf den Anhänger helfen Hermann Wörn vom Obst- und Gartenbauverein, Gemeindediakonin Margit Rothe und die erfreulicherweise spontan erschienenen Helfer Oliver Brand und Ossama Maan. Friedrich Wörn übernimmt auf dem Anhänger die Nadelmänner und deponiert sie platzsparend. „Wir machen sehr gerne bei dieser wohltätigen Aktion mit, weil die Spenden, die heute erzielt werden, allesamt sehr guten, menschlichen Zwecken zufließen“, sagt Mia.

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„Im Konfirmandenunterricht haben wir uns mit der Not von hungerleidenden Menschen in der Dritten Welt beschäftigt. Auch damit, wie gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel ,Brot für die Welt’ schon seit Jahrzehnten dabei helfen, diese Situation einzudämmen“, fügen die zwei Freundinnen mit dem gleichen Namen Helene hinzu.

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Sie helfen aus Überzeugung –„obwohl ich heute Morgen schon noch gerne ein Stündchen länger geschlafen hätte“, witzelt eins der Mädchen. Diakonin Margit Rothe freut sich sehr darüber, dass die Aktion nach der letztjährigen Zwangspause wieder geklappt hat. „Unsere Pfarrerin Dr. Franziska Beetschen und Pfarreisekretärin Anke Scharf stimmten die Aktion ganz exakt mit dem Ordnungsamt ab“, berichtete sie.

Verzichtet wurde auf die übliche gemeinsame Startaufstellung an der Nordstadthalle und den abschließende Gemeinschaftsimbiss aller Helfer. „Da große Menschenansammlungen zu vermeiden waren, haben wir uns für Snackpakete für alle Helfer entschieden“, sagt die Diakonin und dankt Landwirten und OGV-Aktiven. Insgesamt waren elf Teams mit Traktoren, Anhängern und knapp 70 Helfer unterwegs.

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