Weltkulturerbeantrag: "Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz" Historische Kulturlandschaft

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Zum vierten Mal laden das Land Baden-Württemberg, die Stadt, Schwetzingen, die VHS und die Badische Heimat zu einem Vortrag im Rahmen des Welterbeantrags Schwetzingen ins Palais Hirsch ein.

Bedeutung und Erhaltung

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Am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, stellt Ludwig Trauzettel, Land-schaftsarchitekt und verantwortlicher Abteilungsleiter für die Gartenpflege und Restaurierung in der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, "Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz - Ideengut, Bedeutung und Erhaltung einer historischen Kulturlandschaft" vor. Der Eintritt ist frei.

Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz, seit November 2000 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO, ist das Ergebnis umfangreicher Reformbemühungen, welche der junge Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) bald nach seinem Regierungsantritt 1758 in seinem kleinen Musterland initiierte.

Diese an England orientierten und dem Humanismus und der Aufklärung verpflichteten Ideen ließen neben der Neuorientierung in allen Lebensbereichen des Kleinstaates auch ein Gartenreich heranwachsen, das sich schrittweise auf die gesamte Landesfläche ausbreitete.

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145 qkm der durch den Fürsten ursprünglich realisierten Landesverschönerung haben sich bis heute erhalten und stehen unter Denkmalschutz.

Versailles im Funktionswandel

Die Vortragsreihe "Schwetzingen auf dem Weg zum UNESCO Weltkulturerbe" wird am Freitag, 23. April, 20 Uhr, mit dem Thema "Versailles im Funktionswandel - Konzepte der Musealisierung, Restaurierung und Wiedereinrichtung der UNESCO-Weltkulturerbestätte Schloss Versailles" fortgesetzt.

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Es spricht Prof. Dr. Michael Hesse von der Universität Heidelberg. Der Eintritt ist frei.