Karlsruher Straße - Viele nutzen Clementine-Bassermann-Straße / Wenig Verkehr am ersten Tag Im Berufsverkehr staut es sich dann doch

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Janina Hardung
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Der erste Teilabschnitt der Karlsruher Straße ist gesperrt – bisher bleibt das Verkehrschaos aus. © Hardung

Der erste Teilabschnitt der Karlsruher Straße ist gesperrt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – besonders in der Clementine-Bassermann-Straße – scheint der Verkehr in der Innenstadt aber den Umständen entsprechend zu laufen. Allerdings ging es im abendlichen Berufsverkehr in der Dreikönig- und Heidelberger Straße sowie auf der Auffahrt zur Brücke länger nur im Schritttempo voran.

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Durch drei Lastwagen aus dem Stuttgarter und Heilbronner Raum, die in der Clementine-Bassermann-Straße feststeckten, musste Renate Brandenburg-Trunschel direkt wieder rückwärts herausfahren. „Ich verstehe nicht, warum die Umleitung für Auswärtige nicht so ausgeschildert ist, dass vor allem Lastwagen über die Nadlerstraße und die Südtangente umgeleitet werden“, schreibt sie.

Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel erklärt: „Auch diese Lkw könnten Geschäfte in der Innenstadt anliefern und sind somit berechtigt, in diese zu fahren. Es wurde darauf hingewiesen, dass mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist, wenn eine der Hauptverkehrsachsen geschlossen ist.“ Für Pressesprecher Wolfgang Leberecht ist eine ernsthafte Einschätzung noch zu früh: „Der Morgen lief problemfrei, allerdings wurde die Sperrung auch erst gegen halb 8 Uhr aufgestellt. Morgens sind also noch viele durchgekommen. Dafür war es dann doch verdächtig ruhig. Generell sei der Verkehr nicht sehr stark gewesen.

„Muss sich einpendeln“

„Als mein Mann heute Morgen Brötchen geholt hat, hat er gesagt, es hat sich ein bisschen in der Clementine-Bassermann-Straße und in der Friedrichstraße gestaut, so etwa um 9 Uhr. Ich denke, das muss sich alles noch einpendeln, aber wir haben ansonsten nichts mitbekommen, jetzt ist es auch wieder ruhig“, sagt Karin Dick um etwa 11 Uhr, die in der Friedrichstraße wohnt.

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Auch auf unserer Facebookseite haben sich einige Bürger gemeldet. „In der Clementine-Bassermann-Straße gab es heute Morgen vorübergehend Stau, mittlerweile läuft der Verkehr aber“, schreibt beispielsweise Julia Schneider. Christa Utz ist sich sicher: „In der Dreikönigstraße und der Heidelberger Straße ist jetzt viel los. Da biegen die ab, die es noch nicht mitbekommen haben.“ Beim Rathaus stehen nun eine Bake und ein Einfahrtsverbotsschild, was auf die Sanierung hinweist.

Ein weiteres Problem ist die Sperrung an der Umleitungsstrecke B 535 (wir berichteten). Ein Loch zwingt zum sofortigen Handeln an der Auf- und Abfahrtsrampe der vierspurigen Bundesstraße im Bereich Hirschacker-Süd also in Sichtweite zum Pfitzenmeier-Resort zwischen den Kasernen und dem Friedhof an der Friedrichsfelder Straße (L 597).

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Pro Fahrtrichtung wird mit einem Zeitbedarf von vier Arbeitstagen gerechnet. Kay Kompenhans hat dieses Hindernis am eigenen Leib erfahren: „Ich wollte umfahren, das ging aber nicht, weil zusätzlich die Auffahrt zur B 535 Richtung Heidelberg im Hirschacker gesperrt war. Blieb also nur der Weg über das Rondell und die Friedrich-Ebert-Straße. Das verlief aber ohne Stau.“

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Ein Flyer, den es auch online auf der Internetseite der Stadt gibt, haben die Bewohner der Innenstadt am vergangenen Wochenende in ihrem Briefkasten gefunden. „Das fand ich super, da steht viel zum Umbau drin und es war noch mal eine Erinnerung für uns“, sagt Dick.

Redaktion Redakteurin für Print und Online in Schwetzingen.