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Pandemie - Neben bestehenden Testzentrum in der Lobby kommt nun die Impfmöglichkeit im Saal dazu

In der Wollfabrik wird ab Dienstag geimpft

Von 
Katja Bauroth
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In der Schwetzinger Wollfabrik werden bald Corona-Impfungen verteilt. © Lin.

Schwetzingen. Angesichts der stark steigenden Fallzahlen und dem großen Bedarf an (Booster-)Impfungen hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg für das Land Baden-Württemberg nunmehr neun mobile Impfteams (MIT) in der Region koordiniert, schnell reagiert: Neben den bisherigen mobilen Impfaktionen (MIA) setzen die Verantwortlichen auf dauerhafte Impfaktionen (DIA) als weiteren Baustein in der Impfkampagne (wir berichteten bereits online).

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„An sieben Standorten in unserem Verantwortungsbereich schaf-fen wir ab nächster Woche sukzessive dauerhafte Impfmöglichkeiten. So gibt es neben den To-go-Impfaktionen, die parallel bestehen bleiben, ein verlässliches und regelmäßiges Angebot für alle Impfwilligen in der Region, die sich zum ersten Mal impfen lassen wollen oder eine Auffrischungsimpfung benötigen“, erklärt Landrat Stefan Dallinger. Einer dieser Standorte ist die Wollfabrik in Schwetzingen.

Dort soll, so Inhaber Joachim Schulz auf Nachfrage der Redaktion, ab kommenden Dienstag, 16. November, ein Impfangebot gestellt werden. Neben dem bestehenden Testzentrum in der Lobby gibt es dann Spritzen im Saal und zwar dienstags, donnerstags und samstags zwischen 8.30 und 18.30 Uhr, so die Planungen. Für die Impfungen, verdeutlicht Schulz, ist eine Anmeldung erforderlich, um Warteschlangen zu vermeiden. Ein entsprechender Link wird gerade erstellt und über die Redaktion und ihre Kanäle alsbald als möglich bekanntgegeben. Auch eine telefonische Anmeldungen wird geschaffen.

Maximal 200 Impfungen

Zehn Impfteams sollen nach Angaben des Rhein-Neckar-Kreises ab nächster Woche im Einsatz sein. Bei deren Zuteilung an die jeweiligen Standorte wurden seitens des Sozialministeriums neben der Bevölkerungsdichte auch die Zahl impfender Arztpraxen sowie die jeweiligen Inzidenzen berücksichtigt. Der Rhein-Neckar-Kreis verantwortet nach der Aufstockung nun insgesamt neun MIT; ein Team wird seitens des Landes unmittelbar der Stadt Mannheim für die Einsätze mit dem dort bereits etablierten Impfbus zur Verfügung gestellt. „An mindestens drei Tagen pro Woche werden die Impfteams an den jeweiligen Standorten pro Termin bis zu 200 Personen impfen können“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss, das Prozedere. Ein Ausweisdokument und der Impfpass müssen mitgebracht werden.

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Bereits feststehende Impfstandorte: Schwetzingen (Wollfabrik), Sinsheim (ehemaliges Kreisimpfzentrum), Wiesloch (Foyer in der Sporthalle am Stadion), Eberbach (ehemaliger Bodenfachmarkt), Heddesheim (Jugendhaus), Heidelberg (Alte Chirurgie). kaba

Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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