Aktion

Junge Union dankt Helfern

Im Hospiz und in der Leitstelle vorbeigeschaut

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zg
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Region. Anlässlich ihrer traditionellen Aktion zum Jahreswechsel besuchte die Junge Union (JU) Rhein-Neckar das Hospiz Agape in Wiesloch sowie die Integrierte Leitstelle in Ladenburg. Ziel dieser Aktion ist, stellvertretend all jenen Menschen zu danken, die sowohl über die Feiertage als auch das gesamte Jahr über einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft leisten und herauszufinden, wo politischer Verbesserungsbedarf besteht. In den vergangenen Jahren fanden die erhaltenen Rückmeldungen häufig ihren Platz in Anträgen der JU auf Bezirks- und Landestagen und wurden auch an die Partei CDU adressiert.

Hospizleiterin Kirsten Karran berichtete von der täglichen Arbeit mit den Gästen im Haus Agape und sprach über die zentrale Rolle des Fördervereins, ohne den die Ausgaben für die Einrichtung nicht zu stemmen wären. Dabei kam sie auf die aktuelle Lage der Krankenhäuser und die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu sprechen. Im Haus Agape freue man sich über das Engagement von ehrenamtlichen Helfern, dennoch seien Überstunden nicht zu vermeiden. Außerdem war die aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes derzeit im Bundestag zur Debatte stehende Reform der Sterbehilfe Thema.

Rund um die Uhr bereit

Anschließend ging es in die Integrierte Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis in Ladenburg, welche rund um die Uhr alle rettungsdienstlichen und feuerwehrtechnischen Notrufe aus der Region entgegennimmt. Gerade in der Silvesternacht und an den Wochenenden sei die Zahl der Disponenten aufgestockt, um alle Anrufe entgegennehmen zu können. Zur Sprache kam, dass es in Baden-Württemberg bisher kein landesweit einheitliches Einsatzleitsystem gibt, welches bei einer regionalen Überbeanspruchung des Notrufs die Disposition und Alarmierung der Einsatzkräfte sowie die Zusammenarbeit zwischen den Leitstellen erheblich verbessern würde. Zudem zeigte sich, dass insbesondere das Versenden von Geodaten große Vorteile bringen könnte.

Der JU-Kreisvorsitzende Lance Neidig übergab den Mitarbeitern des Hospizes und der Leitstelle jeweils ein kleines Präsent als Dankeschön für ihre Arbeit. „Man vergisst schnell, wie viele Menschen rund um die Uhr arbeiten, um für andere da zu sein und ihnen zu helfen. Dafür gebührt ihnen unser tiefster Dank, unsere Anerkennung und unser Respekt“, so Neidig. „In den Bereichen der Pflege, der Rettungsdienste und generell im Bevölkerungsschutz gebe es definitiv politische Stellschrauben, um die Arbeitsbedingungen und die Versorgung sowie den Schutz der Bevölkerung zu verbessern. Die Impulse wollen wir auch zukünftig in unsere politische Arbeit einfließen lassen.“ zg