Neue Corona-Verordnung Kitas und Schulen sollen wieder öffnen

Von 
Katja Bauroth
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Präsenzunterricht im Wechselmodus - so soll's ab 22. Februar in Baden-Württembergs Schulen weitergehen. © dpa

Schwetzingen/Region. Das Land Baden-Württemberg hat am Sonntag die achte Änderung der Corona-Verordnung erlassen. Ab Montag, 22. Februar, gibt es Änderungen für Kindertagesstätten und Schulen. Diese sollen unter Pandemiebedingungen wieder öffnen. Das teilt Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl mit.
An den Grundschulen findet der Präsenzunterricht im Wechselbetrieb mit geteilten Klassen statt, deren Gruppenstärke höchstens die Hälfte des jeweils maßgeblichen Klassenteilers beträgt. Es werden jeweils zwei Klassenstufen in der Präsenz unterrichtet. Der Unterricht soll vorrangig in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht erteilt werden. Soweit Schüler in der Präsenz unterrichtet werden, sind für sie der Betrieb von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, flexiblen Nachmittagsbetreuung, Horte sowie Horte an der Schule zulässig.
Für Schüler der Klassenstufe 9 und 10 der Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, die im Schuljahr 2020/21 die Abschlussprüfung ablegen, sowie der Jahrgangsstufen 1 und 2 des allgemeinbildenden Gymnasiums, des beruflichen Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule ist der Präsenzunterricht wieder zulässig. Die konkrete Umsetzung erfolgt durch die Kitas und Schulen vor Ort. Diese werden sich deswegen vorrangig an die Eltern und Schüler wenden.
Im Übrigen verbleibt es zunächst beim Fernunterricht. Dieser kann den Präsenzunterricht auch ergänzen.
Kunst-, Musik- und Volkshochschulen bleiben weiter geschlossen, können jedoch Onlineunterricht anbieten. Das gilt auch für Fahrschulen.

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.