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Hilda-Café - Bei Musik und guten Informationen die Rückkehr der persönlichen Begegnungen gefeiert

Komm lieber Mai und mache . . .

Von 
zg
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Geigenvirtuose Lebedev aus der Ukraine und Elena Spitzner am Klavier begeistern die Besucher im Hilda-Café. © Kirchner

Endlich war es wieder so weit. Nach langer Corona-Abstinenz öffnete das Hilda-Café seine Pforten. In einem sehr gut besetzten Hebelsaal präsentierten die Stadt Schwetzingen, Co-Veranstalter am ersten Donnerstag im Monat, und der Diakonieverein zur Wiedereröffnung ein Programm vom Feinsten. Ulrich Kirchner, der Vorsitzende des Diakonievereins, begrüßte altbekannte und neue Gäste und stellte fest, dass sich seit dem letzten Treffen etwas Schwerwiegendes geändert hat: „Wir sind im Krieg. Nicht in Afghanistan oder im Irak oder in Mali, sondern direkt vor unserer Haustür, in der Ukraine.“

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Pascal Seidel, der Leiter des Ordnungsamtes, nahm diesen Faden auf und teilte mit, dass inzwischen etwa 5,3 Millionen Menschen aus dem Kriegsgebiet in die umliegenden Länder geflohen und innerhalb der Ukraine weitere sieben Millionen auf der Flucht seien. Auch Schwetzingen habe Flüchtlinge, überwiegend Frauen mit Kindern, aufgenommen und versucht, die damit verbundenen Schwierigkeiten (Wohnungen, Arbeitsplätze) angemessen zu lösen.

Ein anderes Anliegen Seidels war der Hinweis auf die steigende Kriminalitätsrate bei Straftaten gegen Senioren, Stichwort „Enkeltrick“. Geplant sei nun eine erneute Veranstaltung mit Experten der Polizei in einem größeren Rahmen. Abschließend verteilten er und Nicole Blem vom Generationenbüro Glücksgeschenke an alle Gäste.

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Dann „rockte“ Elena Spitzner mit ihrer musikalischen Begleitung das Hilda-Café. Sie eröffnete den musikalischen Reigen mit Johann Strauss’ „Draußen in Sievering blüht schon der Flieder“. Ihre Schüler Anouk und Adrian (Gesang), Rochelle (Klavier) und Greta (Querflöte) spannten einen Bogen von Mozarts Zauberflöte bis in die Gegenwart zu „In the Morning“.

Brillante Vorträge von musikalischen Rohdiamanten. Als besonderen Gast hatte Elena Spitzner den Geigenvirtuosen Professor Lebedev aus der Ukraine mitgebracht. Vom unmilitärischen Marsch über ein Stück von Paganini bis hin zur „Csardasfürstin“ verzauberten sie das begeisterte Publikum. Mit Mozarts „Komm lieber Mai und mache“ beendete sie einen denkwürdigen Nachmittag. Die traditionelle Spende der Gäste am Ende der Veranstaltung ging in voller Höhe an Elena Spitzner für ihre Hilfsmaßnahmen zugunsten der Ukraine. zg

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