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Die Linke - Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel beantwortet Fragen zu Afghanistan

„Krieg darf kein Mittel der Politik sein“

Von 
zg
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Heike Hänsel (v. l.), Werner Zieger, Monika Richter und Marion Zieger werben für Wählerstimmen auf dem Wochenmarkt. © Linke/Zieger

Der Ortsverband Schwetzingen der Partei Die Linke hat sich zum Infostand am Samstag die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel eingeladen. Hänsel kam extra aus Tübingen angereist, um den Wahlkampf in Schwetzingen mit zu bestreiten, heißt es in einer Pressemitteilung der hiesigen Linken. Scheinbar waren die letzten Zahlen vom Politbarometer im ZDF vom Freitag, 3. September, und das dortige Abrutschen der CDU mit dafür verantwortlich, dass dies für die meisten Fragen sorgte und somit auch Schwerpunkt der Gespräche war. Zumindest gewann man den Eindruck, um so mehr es rein rechnerisch die Möglichkeit für ein Mitte-Links-Bündnis gibt, desto mehr interessieren sich die Menschen für das Wahlprogramm der Linken. Das ging zumindest weg wie das sprichwörtliche „geschnitten Brot“ – „das Interesse an unseren angebotenen Inhalten ist deutlich vorhanden“, so die Linken weiter. Hänsel wurde auch nach ihrer Meinung zum Abzug der Truppen aus Afghanistan befragt. „Das Afghanistan-Desaster der Nato hat einmal mehr gezeigt, dass Krieg kein Mittel der Politik sein darf. Demokratie und Menschenrechte kann man nicht von außen herbeibomben. Der Krieg hat dem Land Armut und Zerstörung gebracht und bis zu 200 000 Menschen das Leben gekostet. Die Linke hat seit Monaten eine rechtzeitige Evakuierung der afghanischen Ortskräfte und ihrer Angehörigen gefordert, jedoch hat die Bundesregierung dies abgelehnt und dadurch das brandgefährliche Chaos am Flughafen mit zu verantworten“, so Hänsel, die ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss ist. zg

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