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Schloss - Besucher können nach fast eineinhalb Jahren wieder ins erste und zweite Obergeschoss der Sommerresidenz – allerdings ausschließlich bei Führungen

Kurfürstliche Räume in Schwetzingen wieder zugänglich

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zg
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Ein Blick ins Kabinettzimmer des Schwetzinger Schlosses. © SSG/Bayerl

Schwetzingen. Nach einer fast anderthalbjährigen Schließung öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg nun wieder die Tore des Schwetzinger Schlosses: Ab Montag, 6. September, können die Besucher die historischen Räume der kurfürstlichen Sommerresidenz entdecken, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei Standardführungen, die täglich mehrmals angeboten werden, tauchen die Gäste in die Welt der Schlossbewohnerinnen und -bewohner des 18. und 19. Jahrhunderts ein.

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Informationen über die Führungen

  • Das Schlossmuseum ist nur bei Führungen zugänglich.
  • Führung durch das erste Obergeschoss (Räume des 18. Jahrhunderts) finden montags bis samstags um 12 und 15 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 11, 13 und 15 Uhr statt. Eintrittspreis 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Dauer:60 Minuten.
  • Führung durch das erste und zweite Obergeschoss (Räume des 18. und 19. Jahrhunderts): Montag bis Samstag um 14 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 12, 14 und 16 Uhr. Eintrittspreis 11 Euro, ermäßigt 5,50 Euro, Dauer 90 Minuten.
  • Bei den Führungen gibt es eine beschränkte Teilnehmerzahl von maximal 15 Gästen.
  • In Baden-Württemberg gilt für Innenräume und Eventbereiche der sogenannte 3G-Nachweis, die Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises. Ausgenommen sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre, Kinder mit sechs und sieben Jahren, die noch nicht eingeschult wurden sowie Schüler, die als Nachweis den Schülerausweis vorzeigen können.
  • Es besteht eine Pflicht zur Erhebung und Datenverarbeitung der Kontaktdaten der Gäste zur eventuellen Infektionskettennachverfolgung gemäß Corona-Verordnung. Dies erfolgt vor Ort. Es gilt das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Dies gilt sowohl für die Besucher als auch für das Führungspersonal.
  • Es wird nur in Räumen angehalten, die den Mindestabstand zuverlässig ermöglichen.

Wie überall im Land gilt für den Zugang zum Schlossmuseum die 3G-Regel: Es muss ein Impf- oder Genesenennachweis beziehungsweise ein negativer Test vorgelegt werden. Außerdem werden die Kontaktdaten in Papierform erfasst, beim Rundgang gilt die Maskenpflicht.

Einzigartiges Ensemble

Schloss Schwetzingen ist das Herzstück eines einzigartigen Ensembles bestehend aus Schloss, Garten und historischem Schlossplatz. Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg entstand im 18. Jahrhundert die malerische Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz. Das erste und zweite Obergeschoss werden nun nach einer längeren Schließzeit wegen der Corona-Pandemie der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Bei Führungen kann man die fürstliche Wohnkultur entdecken: Der kleine Rundgang von 60 Minuten führt die Gäste in das 18. Jahrhundert, in die kurfürstlichen Appartements von Carl Theodor und Elisabeth Auguste im ersten Obergeschoss. Er wird montags bis samstags um 12 und 15 Uhr angeboten, an Sonn- und Feiertagen um 11, 13 und 15 Uhr. Der große Rundgang dauert 90 Minuten und führt außerdem noch ins zweite Obergeschoss: Hier sind die Räume des Hochberg-Appartements aus dem 19. Jahrhundert zu bewundern. Diese Führung findet montags bis samstags um 14 Uhr statt, an Sonn- und Feiertagen um 12, 14 und 16 Uhr.

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Ein Blick in die Geschichte: Im Jahr 1350 wurde die „Feste“, eine ummauerte Anlage mit Bergfried auf einer Insel des zweigeteilten Leimbaches in Schwetzingen erstmals schriftlich erwähnt. In pfälzischen Besitz gelangte die Burganlage 1427 durch Pfalzgraf Ludwig III. Das kleine Wasserschloss wurde vielfach umgebaut und vergrößert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ Kurfürst Carl Ludwig das zerstörte Schloss ab 1656 wieder aufbauen.

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Seine heutige Form erhielt das Schloss durch Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, der es nach der Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg umbaute und um die Ehrenhofflügel, die Torwachtgebäude sowie den westlichen Vorbau wesentlich vergrößern ließ. Bis heute bildet dieser die Gartenfront des Schlosses.

Im Jahr 1720 verlegte Kurfürst Carl Philipp die kurpfälzische Residenz von Heidelberg nach Mannheim und baute ab 1731 Schwetzingen als Sommerresidenz und Jagdschloss aus. Seine größte Blüte erlebte Schloss Schwetzingen unter Kurfürst Carl Theodor und seiner Frau Elisabeth Auguste. Carl Theodor beauftragte bedeutende Gartenarchitekten und Künstler mit der Gestaltung der Anlage in Schwetzingen–darunter auch Nicolas de Pigage. Er ließ seine Sommerresidenz planmäßig erweitern und ganz auf den Garten hin ausrichten. Mit dem Ende der Kurpfalz im Jahr 1803 fiel das Schloss an Markgraf Carl Friedrich von Baden und wurde ein badisches Zweigschloss. Unter Erbgroßherzog Carl von Baden und seiner Frau Stephanie de Beauharnais erfolgte die dem Zeitgeschmack angepasste Veränderung der Schlossinnenräume.

In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in den Schlossräumen ein Museum eingerichtet, das an die Zeit Carl Theodors erinnern sollte. Im Zweiten Weltkrieg gab es zwar keine Zerstörungen, jedoch gingen durch die Besetzung alliierter Truppen einige Ausstattungsstücke verloren.

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An Inventarbüchern orientiert

Heute sind die Schlossräume mit Möbeln des 18. Jahrhunderts und frühen 19. Jahrhunderts eingerichtet. Die Einrichtung des Schlossmuseums orientiert sich an den Inventarbüchern von 1775 und 1804 und wurde im Jahr 1991 fertiggestellt. So zeigen die Räume der Beletage die Einrichtung zur Zeit Carl Theodors und Elisabeth Augustas. Im zweiten Obergeschoss befindet sich das Quartier der badischen Reichsgräfin Luise von Hochberg mit wertvollen Papiertapeten aus dem 19. Jahrhundert.

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    Zur Vernissage der 6. Garten-Ausstellung mit dem Titel „Transformation“ lud die Künstlerinitiative Schwetzingen (KIS) in die Orangerie im Schlossgarten ein. 15 Künstler zeigen derzeit Grafik, Malerei, Paper Art, Fotografie, Skulptur, Objektkunst und Installationen. Die über hundert Exponate sind zu großen Teilen während der Corona-Pandemie 2020 und 2021 entstanden. Dabei sind die KIS-Mitglieder Tom Feritsch, Traudel Hagmann, Florian T. Franke von Krogh, Jörg Künkel, Oliver Mezger, Jessen Oestergaard, Karin Posmyk, Karin Schmiedebach, Matthias Schöner, Josef Walch, Karin Weinmann-Abel und Felicitas Wiest sowie die Gäste Anna Bludau-Hary, Hannah Moser und Kathrin Schneider. {element} Jessen Oestergaard begrüßte die weit mehr als 100 Besucher bei sonnigem Spätsommerwetter vor der Orangerie und stellte die Künstler anhand ihrer eigenen Angaben zu Wirken und Werk in Stichworten vor. Zur Einführung in das Thema Transformation schlug Professor Walch einen großen kunsthistorischen Bogen von Voltaire über Rilke und Beuys bis zu HAP Grieshaber. Pandemie treibt um {furtherread} Transformation, so stellt sich in der Ausstellung heraus, hat in den Augen der Künstler zwei Komponenten. Zum einen geht es um den künstlerischen Prozess an sich – von der Idee zur Umsetzung und schließlich Fertigstellung des Kunstwerks. Zum anderen treibt die Künstler die Corona-Pandemie mit all ihren individuellen und gesellschaftlichen Veränderungen um. Deutlich tritt dies bei Florian Till Franke von Krogh heraus, der mit bekannter Technik und stets leuchtender Farbigkeit in Gelb-Orange die Bedrohung und auch Flucht vor Corona ins Bild setzt. Dem kann selbst der Kurfürst nicht entgehen. Auch bei Felicitas Wiest wird das Thema verarbeitet. Sie hat in den vergangenen Monaten durch lange Spaziergänge den Wald für sich neu entdeckt und weist mit ihren Drucken, kombiniert mit Frottagen auf die Schutzwürdigkeit der Natur hin. Die Keramikerin Traudel Hagmann, gestresst und entmutigt vom Virus, hat zu neuer Energie gefunden: Sie formt im wahren Sinne des Wortes Kronen. Diese sollen jedoch im kontinuierlichen Werden und Vergehen der Natur verschwinden und von neuen Blüten überlagert werden Schwere Zeiten hat Tom Feritsch hinter sich gelassen und nach einer Pause sein künstlerisches Werk wieder neu begonnen. Aus Ton formt er nun, eher spontan als konzipiert und konstruiert, Spiralen, Wellen und Halbkreise. „Das Material“, so erläutert er, „ist für mich seit 1984 immer noch unerschöpflich. Man kann damit wunderbare malerische Effekte erzielen“. Ihre Wirkung entfalten die Objekte im Stehen und im Liegen, aus unterschiedlichen Perspektiven gleichermaßen. Karin Schmiedebach präsentiert ein Exponat, das Anregungen gibt zur Bewältigung auch schwieriger Phasen im Leben. Sie zeigt den Kopf der Göttin Athene in strahlend weißem Marmor, reduziert -markant und meint: „Athene ist die Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes. Intelligenz ist ihr wichtiger als brutale Konflikte. Das sind Schlüsselqualifikationen für heute“. Oliver Mezger, Architekt und Fotograf, nutzt die unbelebten Bahnhöfe zu später Stunde für seine Digitalfotografien. Nachtaufnahmen von menschengemachten Bahnsteigen werden überlagert von bunten Blumenbildern aus der Natur und schaffen ein ganz neues Seh-Erlebnis – Träume, Wünsche oder nur Fehlinterpretationen? Werk von viereinhalb Meter Höhe Interpretationen können nie falsch sein, meint Lons alias Jörg Künkel. Er arbeitet lange, manchmal Jahre an einem Bild und will dabei nichts abbilden: „Stimmungen und Assoziationen können meine Farbstudien hervorrufen“. Inhalte liefert er erst mal nicht. Jeder ist frei, sich in seine großen blauen Werke zu vertiefen. Karin Posmyks Werk übertrifft mit knapp viereinhalb Metern Höhe alle anderen Exponate. Universell ist ihr Thema, groß das Format. Sie malt Kartoffelschalen, als Symbol für den Hunger – in vergangenen Kriegen, wie auch heute noch immer. Die Ausstellung ist facettenreich und vielschichtig. Jessen Oestergaard zeigt düstere Fotos des Krieges in Kombination mit Schattenfotografien, Josef Walch dagegen inszeniert seine farbenfrohen Papierkunstarbeiten neu vor dem Hintergrund von ornamentalen Fotodrucken. Karin Weinmann-Abel ist mit einer Collage aus glänzenden Plastikverpackungen dabei. Ein Gewinn sind die Gäste der KIS: Anna Bludau-Hary präsentiert fragile transluzente Objekte aus japanischem Papier, die individuell auf jeden Raum abgestimmt werden können. Kathrin Schneider malt lasierend mit vielen Schichten ab-strakte Räume im Wechselspiel zwischen Enge und Weite. Die Dritte im Bunde ist die Hannah Moser, die hier ihre komplexen Fotografien mit Spiegelungen des Rheins und der Feste Ehrenbreitstein zeigt. Info: Mehr Fotos gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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  • Schwetzingen Salat statt Blütenpracht: Finanzstaatssekretärin gibt Startschuss im Schlossgarten

    Für die Besucher wird es eine Umstellung: Auf ihr gewohntes Bild der dekorativen Blütenpracht am Eingang des Schwetzinger Schlossgartens werden sie vorerst verzichten müssen. Stattdessen gibt’s Feldsalat. Was im ersten Moment wie ein Aprilscherz klingt, ist eine ökologisch notwendige Maßnahme, um den Boden der Beete zu retten. Die Blumenpracht im Schwetzinger Schlossgarten ist mit ihren bunten Farben und künstlerischer Anordnung ein wahrer Besuchermagnet. Doch hinter der schönen Fassade bröckelt es – oder genauer gesagt: in der Erde. Schon länger kämpfen die Schlossgärtner mit den Folgen des Klimawandels: kranke Bäume, Trockenheit und nun eben auch die Blumenrabatten. Deren Humusschicht leidet seit einigen Jahren unter der Monokultur und ist von Schadpilzen befallen. Außerdem seien die Phosphat- und pH-Werte zu hoch. {element} Gisela Splett, Baden-Württembergs Staatssekretärin für Finanzen (Bündnis 90/Die Grünen), gab am Mittwochnachmittag den Startschuss für die nachhaltige Bodensanierung und zögerte nicht, sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Splett studierte Geoökologie mit dem Hauptfach Bodenkunde, ist ehemaliges Mitglied des Umweltausschusses und arbeitete bereits in mehreren Naturschutzprojekten mit. Sie säte symbolisch Feldsalat. In der Historie verankert {furtherread} Richtig los geht die Sanierung des Bodens um den 20. September, bis dahin haben Besucher also noch Zeit, die Blütenpracht zu bestaunen. Danach legen Professor Dr. Hartmut Troll und die Gärtnerei los: „Alles kommt raus und stattdessen kommt eine Zwischenkultur aus Feldsalat“, berichtet der Gartenchef. „Wir knüpfen hier an eine Tradition an – an das Organische und Biologische“, so Troll. Ein Rückblick in die Geschichte zeigt nämlich, dass die Blumenrabatten im 18. Jahrhundert nur dann hübsch bepflanzt waren, wenn der Kurfürst anwesend war. Den Rest der Zeit konnte sich die Erde erholen. Heutzutage sieht das anders aus: Besucher strömen das ganze Jahr über in den historischen Garten, da bleibt keine Zeit für Erholung. Doch genau die wird jetzt benötigt, betont auch Gisela Splett: „Wir haben festgestellt, dass die Böden dringend eine Erholung brauchen. Und deshalb wird diesmal nicht die Frühjahrsblüte wie Tulpen und Narzissen vorbereitet, sondern Feldsalat gesät, damit sich die Böden regenerieren können.“ Im Mai 2022 weicht der Feldsalat dann wieder der gewohnten Sommerblüte. Bis dahin soll sich der Boden mit Hilfe des Grüns und Pflanzenkohle auf ökologisch nachhaltige Weise erholen können, damit gesunde und fruchtbare Pflanzen sprießen. Immer im Frühjahr und Herbst werden die Blumenrabatten jeweils mit der Sommer- oder Winterflor bepflanzt. Ein gesunder Humus ist besonders wichtig, damit Pflanzen sich nachhaltig gesund entwickeln können und der Boden fruchtbar bleibt. Ökosystem und Aura Für den Schlossgarten Schwetzingen wurden laut Splett auf Wunsch der Landtagsfraktionen zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt, um ihn „für den Klimawandel fit zu machen“. Diese natürliche Bodensanierung gehört zu einem breiten Maßnahmenpaket, von dem zum Beispiel auch die durch den Klimawandel verursachten Baumschäden finanziert werden. Auf welche Höhe sich die Kosten genau belaufen, ist nicht bekannt. Allerdings werden sie nicht sehr hoch erwartet, da die Frühjahrsblüten ausfallen. Inwieweit diese Maßnahme aus natürlichen Mitteln langfristig hält, wird sich nächstes Jahr zeigen. Man habe lange diskutiert, in welcher Form und auf welche Dauer diese sogenannte Gründüngung durchgeführt werden kann, um trotzdem den Besuchern ein tolles Erlebnis zu ermöglichen. „Ein Garten ist ein Ökosystem und muss erhalten werden – und auch seine besondere Aura“, erklärt Frank Krawczyk, Pressesprecher der Staatlichen Schlösser und Gärten. „Wir haben hier mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen und dafür müssen wir unsere Gäste sensibilisieren und für Akzeptanz werben.“ Ohne diese Maßnahmen könnten die Blumenrabatten auf Dauer nicht gesund erhalten bleiben. Fraglich ist, ob der Boden in Zukunft in regelmäßigen Abständen saniert werden muss oder ob diese Sanierung für längere Dauer reicht. Das wird sich zeigen. Falls sich jemand fragt, ob der Feldsalat dann künftig die Speisekarte der Schlossgastronomie bereichert, dem sei erklärt, dass das Gewächs in den Boden eingearbeitet wird und nicht auf den Tisch kommt. Ein paar „Parkgäste“ dürften sich jedoch über die neue Rabattenbegrünung freuen und davon profitieren: Gegen frischen Salat hat der ein oder andere Hase sicher nichts einzuwenden . . .

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