Land verspricht Ausstattung mit Schutzausrüstung

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kaba/zg
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Mitarbeiter – Lehrkräfte, betreuendes Personal, Personal der Internate und Schulbegleitung – an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten körperliche und motorische Entwicklung und geistige Entwicklung, die SBBZ anderer Förderschwerpunkte mit dem Bildungsgang geistige Entwicklung sowie den entsprechenden Schulkindergärten werden in der Impfstrategie des Landes in den Kreis der Personen mit hoher Priorität aufgenommen – entsprechend Paragraf 3 der Corona-Impfverordnung. Das teilte das Land mit.

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„Wir begrüßen es sehr, dass das Sozialministerium unserem Wunsch nachgekommen ist, das Personal an diesen Schulen und Einrichtungen bei den Impfungen vorzuziehen“, reagierte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU) auf die entsprechende Mitteilung und ergänzte: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen und pflegen Kinder und Jugendliche mit einem hohen oder sehr hohen Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Corona-Infektion. Deshalb sollten sie auch bei den Impfungen wie Pflegekräfte in Behinderteneinrichtungen oder Pflegeheimen behandelt werden.“

Zu den Schülern gehören beispielsweise Kinder und Jugendliche mit Trisomie 21, Personen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung, ehemalige Frühgeborene mit Folgeerkrankungen im Bereich der Atemwege oder Kinder mit muskulären Erkrankungen.

Die Mitarbeiter der SBBZ sind bislang seitens des Bundesgesundheitsministeriums unter Paragraf 4 der Corona-Impfverordnung eingestuft worden, das heißt, sie hätten nur mit erhöhter, dritter Priorität geimpft werden können.

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Ministerin Eisenmann geht in ihrer Pressemitteilung auch auf Schutzausrüstung für SBBZ ein – ein Punkt, den Eleonore Frölich von der Comeniusschule Schwetzingen im Gespräch mit der Redaktion kritisierte: Sie wünscht sich nämlich die Bereitstellung von Schnelltest und FFP2-Masken, das sei bisher noch nicht geschehen. Laut Eisenmann wurden im Sommer 2020 die SBBZ sowie die Schulkindergärten zu den gelieferten OP-Masken mit KN95-Masken ausgestattet. Zudem haben die SBBZ und Schulkindergärten im Frühjahr 2020 eine bedarfsgerechte Versorgung mit Hygienemitteln und Schutzausrüstung aus dem „Notfallpaket“ des Landes erhalten.

Das Kultusministerium stehe derzeit mit dem Sozialministerium, das für die Beschaffung zuständig ist, in Kontakt, um den SBBZ und den Schulkindergärten in Kürze erneut Schutzausrüstung also Masken, Einwegschutzkleidung und Einweghandschuhe zur Verfügung zu stellen.