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Zu den Demos - „Wir setzen Corona ins Verhältnis“

Maßnahmen in der Kritik

Von 
zg
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„Es wäre schon schön, wenn Sie etwas mehr bei der Wahrheit blieben“, schreibt Stefan Rieseberg der Redaktion am Dienstag zur Berichterstattung zu den Demonstrationen von Montag, bei denen in Schwetzingen vermeintliche Impfgegner und Befürworter der Corona-Maßnahmen aufeinandertrafen.

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Er stört sich dabei an Formulierungen im Artikel und schreibt wie folgt: „Corona-Leugner: Ich bin nun schon einige Zeit in der Maßnahmenkritik und habe mich mit vielen Menschen in dieser Gruppe ausgetauscht. Ich habe bisher keinen einzigen Corona-Leugner getroffen! – Ja, wir setzen Corona ,ins Verhältnis‘… und das ist durchaus legitim bei einer Erkrankung, die so zwischen drei bis fünf Prozent der Todesfälle (und Sterbe-Altersmedian von 83 Jahren) und zirka vier Prozent der Krankenhausbettenbelegung ausmacht. (Nein, dieses liegt nicht ,an den Maßnahmen‘ … Schweden zeigt da ein gleiches bis sogar besseres Bild). Hierbei ist natürlich die Unterscheidung zwischen individuell (hier ist Covid-19 bei entsprechenden Risikofaktoren eine sehr ernstzunehmende Krankheit!) und gesamtgesellschaftlich wichtig.“

Zum verwendeten Wort „Impfgegner“ im Artikel schreibt Rieseberg, der nach eigenen Aussagen geimpft ist: „Nein, wir haben den Konsens einer ,Impfzwang‘-Ablehnung und nehmen klar Stellung gegen die bestehende 2G-Apartheid in unserem Land, ebenso rennen wir nicht der krachend gescheiterten Hybris ,Herdenimmunität und Ende der Pandemie via erlösenden Impfung‘ hinterher. Ich persönlich sehe die jetzigen Impfstoffe auf bei der Risikogruppenimpfung mit einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis. Also wir sind ,Maßnahmenkritiker‘ und ,Impfzwang‘-Gegner.“ zg

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