Hebel-Gymnasium: Preisträger des Geographie-Wettbewerbs ausgezeichnet Mexiko-Stadt wäre Reise wert

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Einmal im Jahr sorgt in der Antarktis ein besonderes Ereignis für Abwechslung der dort lebenden Forscher. Ist es ein Marathon, der Tanz in den Mai oder Antarktis Next Top Pinguin? Für wen die richtige Beantwortung solch kniffliger Fragen keine größere Herausforderung darstellt, hatte gute Chancen auf den Schulsieg des Geographie-Wettbewerbs, den National Geographic Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Schulgeographen und dem Westermann Verlag organisiert. Voraussetzung: Die Schüler müssen im Alter von zwölf bis 16 Jahren sein.

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Auch vom Hebel-Gymnasium waren natürlich wieder Jugendliche dabei, und wie im Vorjahr hat sich Philipp Regele aus der 9b den Sieg gesichert; Florian Söhner und Raphaela Fischer (beide Siebtklässler) waren diesmal die Nächstplatzierten, alle drei bekamen als Belohnung einen Büchergutschein vom Rektor des Hebel-Gymnasiums, Dr. Adalbert Nessel.

Mittlerweile ist Philipp Regele auch schon auf Landesebene angetreten. Zwar kennt er das Ergebnis noch nicht, aber "ich hatte das Gefühl, dass es diesmal leichter war", gab der Erdkunde-Experte eine erste Einschätzung ab. Der Schulleiter vermutet jedoch, dass "du intelligenter und reifer geworden bist".

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als sich am Hebel-Gymnasium 60 Schülerinnen und Schüler den Geographiefragen stellten, waren es diesmal nur 18. "Die Lehrer haben in den Klassen schon vorher eine Auswahl getroffen", erklärt Sabine Appel, die Fachbeauftragte für Erdkunde an der Schule. Man habe nur noch die Schüler teilnehmen lassen, die auch Chancen auf den Sieg hatten. "Wir hatten früher oft das Gefühl, dass manche nur wegen der Freistunde mitgemacht haben."

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Falls der Neuntklässler auf Landesebene gut abgeschnitten hat, darf er am 15. Mai zum großen Finale nach Hamburg, um sich dort mit den Erdkunde-Assen aus ganz Deutschland zu messen.

Im Fall einer sehr guten Platzierung ergattert Philipp Regele dann zwar keinen Startplatz für den Antarktis Marathon - das war die richtige Lösung auf die Eingangsfrage. Aber er hat dann immerhin die Chance, an der auf internationaler Ebene in Mexiko-Stadt veranstalteten Geographie-Olympiade teilzunehmen. az