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Exkursion

Mit Baumann abends durch den Wald

Im Hirschacker mit dem Abgeordneten unterwegs

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zg
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Der Grünen-Landtagsabgeordnete Dr. Andre Baumann lädt zu einer naturkundlich-politischen Exkursion durch die Schwetzinger Dünengebiete im Hirschackerwald ein. Die Abendwanderung startet am Freitag, 19. August, um 19 Uhr am Wanderparkplatz Dossenwald an der Friedrichsfelder Landstraße (L597). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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„Die ökologisch wertvollsten Dünengebiete des Landes kommen zwischen Sandhausen und Mannheim vor. Darum tragen wir Kurpfälzer die Verantwortung, dieses schöne und einmalige Naturerbe zu erhalten“, sagt Baumann. Der Hirschackerwald in Schwetzingen gehört zum Nationalen Naturerbe Deutschlands. Im kombinierten Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Hirschacker und Dossenwald“ kommen die seltensten und gefährdetsten Tier- und Pflanzenarten unseres Landes vor, wie die Heidelerche, die kleinste Wildbienenart Deutschlands, das Steppenbienchen, oder die im Spätsommer blühende Sandstrohblume.

Die Lebensbedingungen auf den wüstenartigen Sanddünen sind extrem: Im Sommer ist es trocken, weil Wasser im Sand nach einem Regen gleich versickert. Im Sommer können Sandböden auch extrem heiß werden. Bis auf 60 Grad Celsius kann sich die Oberfläche des Sandbodens aufheizen. Und karg und nährstoffarm ist Sand allemal. „Wer hier leben und überleben möchte, der muss Hungerkünstler und hoch angepasst sein“, sagt Baumann. Die Sandstrohblume ist beispielsweise durch einen silbrig-weißen Haarpelz gegen Verdunstung geschützt.

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„Die Silbergrasrasen, die Sandmagerrasen und die Dünenheide des Hirschackerwaldes gehören zum Europäischen Naturerbe Natura 2000“, sagt Baumann. „Dieses Kulturerbe ist durch eine jahrhundertelange Beweidung der Dünenwälder durch Bauern entstanden. Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder wurden über Jahrhunderte in den Wäldern gehütet – bis eine lichte, parkartige Landschaft entstanden ist. Der Jäger aus Kurpfalz, der ritt noch zu Kurfürst Carl-Theodors Zeit nicht durch einen grünen Wald, sondern eher durch parkartige Heidelandschaften wie im Hirschackerwald.“ Nur in wenigen Schutzgebieten konnte dieses Natur- und Kulturerbe wie in einem lebendigen Heimatmuseum bewahrt werden. zg

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