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Mord hautnah

Gert Häusler über das Verbrechen in Regionalkrimis

Von 
Gert Häusler
Lesedauer: 

Lieben Sie Krimis? Neben den Kriminalern und Kriminellen im Fernsehen erlebe ich den entspannenden Nervenkitzel fast noch lieber mit einem Buch. Ist ein Krimi gut geschrieben, taucht man mit seiner Fantasie in die Geschichte ein und verschafft sich ein eigenes Bild. Man kann in Gedanken auch prima auf Reisen gehen. Ob Amsterdam, Stockholm, London oder Paris, Nord- und Ostsee, Cote d’Azur oder Provence: Das Verbrechen lauert überall. Auch in der Heimat, wie die immer zahlreicheren Krimis zeigen, die in der Region spielen.

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Unsere Grand Dame Ingrid Noll ist bundesweit bekannt und in Talkshows gefragt. Ihr Roman „Die Apothekerin“ wurde mit Katja Riemann verfilmt. Bei ihren Geschichten spielt die Rhein-Neckar-Region eine gewichtige Rolle. Es ist schon ein anderes Leseerlebnis, wenn statt unbekannter Straßen in Helsinki, die Kommissare im Collini Center in Mannheim ermitteln oder in der SAP-Arena ein Spieler der Adler zum Opfer wird.

Heidelberg wird unheimlich, wenn im Bahnhof einer Hauptperson eine tote Frau vor die Füße fällt oder ein Serientäter fünf Ärzte ermordet. Selbst Fußballfans können beim „Tod auf dem Betze“ im Fritz-Walter-Stadion dabei sein, wenn sich ein Tribünensturz als Mord entpuppt. Der in Schwetzingen tätige Dozent an der Justizakademie und ehemalige Staatsanwalt Allesandro Bellardita lässt seinen ersten Roman „Der Zeugenmacher“ in Heidelberg und Mannheim spielen. In Krimis kommt Schwetzingen meist nur am Rande vor. Vielleicht findet sich mal wieder ein Autor, der die Spargelstadt in den Mittelpunkt stellt. Ich hätte da schon ein paar Ideen.

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