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„Nichts weiter zu erwarten als ein Stückchen Brot“

Von 
Frank-Uwe Betz
Lesedauer: 
Die Volksstimme – sozialpolitisches Tageblatt für das werktätige Volk. © Betz

Wie es im Jahr 1897 zur „Centralisation der Gewerkschaften“ in Schwetzingen gekommen ist

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Die badischen Revolutionäre von 1848/49 gründeten unter Leitung des Arztes Dr. Heinrich Tiedemann bekanntlich in Schwetzingen einen demokratischen Verein (wir berichteten mehrfach). Zu ihren Forderungen zählte unter Bedingungen der sich verbreitenden Industrialisierung die „Ausgleichung des Missverhältnisses zwischen Arbeit und Capital“. In den 1840er Jahren war in Heidelberg ein Arbeiterverein entstanden. Die Arbeiter- beziehungsweise Arbeiterbildungsvereine bildeten Vorläufer gewerkschaftlicher Organisationen.

Die Zeit, in der Zünfte die wirtschaftlichen Verhältnisse, Arbeit und Wettbewerb geregelt hatten, Handwerk, Kaufleute und dann andere Berufsgruppen organisierten, ging zu Ende. Nach Aufhebung der Zünfte entstanden bald erste, vor allem freie Gewerkschaften. Sie setzten sich für verbesserte Arbeitsbedingungen, eine gerechtere Entlohnung und für den Schutz im Krankheitsfall ein und nutzten das Mittel des Streiks. Das Sozialistengesetz Bismarcks (1878-1890) demgegenüber ermächtigte die Polizei dazu, sozialdemokratische, sozialistische und kommunistische Vereine aufzulösen, deren Versammlungen und Zeitungen und Zeitschriften zu verbieten und ihre Mitglieder und Anhänger zu verfolgen.

Entstehung eines Arbeitervereins

Im Juli 1873 schließlich fand sich im „Schwetzinger Wochenblatt“ der Aufruf zur Bildung eines Arbeitervereins. Seinerzeit lebten in der Stadt rund 3600 Einwohner. Hier trete demnach „das Bedürfnis eines geselligen Zusammenlebens der Arbeiter immer mehr zu Tage“ – und der Arbeiterstand habe dazu schon Anregungen gegeben und Wünsche geäußert. Hauptsächlich solle ihr Verein gesellige Unterhaltung bieten, hieß es erst einmal, aber auch eine allgemeine Arbeiter-Sparkasse errichten. Zur Gründung zeigten sich „mehrere hiesige Arbeiter“ entschlossen und luden „deshalb alle hiesigen Arbeiter, sowie die sich hierfür interessierenden Meister zu einer Besprechung auf Samstag, 26. Juli, in den ,Römischen Kaiser’ (Hinterzimmer) freundlichst ein“. Die Gaststätte befand sich in der Dreikönigstraße. Von einer „zahlreichen Teilnahme“ hänge der Erfolg der Anstrengungen ab.

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Wenig später zeugte eine weitere Anzeige, eine „Einladung an die Arbeiter der Stadt Schwetzingen“, davon, dass dieser sich eingestellt hatte. Demnach habe sich „in hiesiger Stadt eine Anzahl Arbeiter zusammengetan, um einen Arbeiterverein zu gründen“. Der energische Einsatz für „dieses für uns so wohltuende[...] Institut[...]“ habe bewirkt, dass „eine hübsche Anzahl Mitglieder“ gewonnen werden konnte und „die Statuten“ ausgearbeitet und dem Großherzoglichen Bezirksamt zur Genehmigung vorgelegt worden seien: „Wir laden daher alle Arbeiter, sowie die für die Sache sich interessierenden Meister zur ersten Vereinsversammlung, welche am Montag, 18. August, im Gasthaus zum ,Römischen Kaiser’ abends 8 Uhr stattfindet, ein“, schrieb der Vorstand.

Ziele des Gewerkschaftskartells

Wie sich die Lage inzwischen darstellte verdeutlicht eine Polizeiakte, die von der Vereinsgründung „Gewerkschaftskartell Centralisation der Gewerkschaften in Schwetzingen“ handelt. Das Großherzoglich Badische Bezirksamt Schwetzingen erhielt die Unterlagen des neuen Vereins am 22. November 1897. Einige Korrekturen des eingereichten Texts werden im Folgenden stillschweigend vorgenommen, solche der Behörde übernommen. Darin heißt es: „Wir teilen hierdurch dem Großherzoglichen Bezirksamt mit, dass sich unter beigelegten Statuten ein Gewerkschaftscartell gegründet hat, und den Titel Zentralisation der Gewerkschaften führt.“ Als Vorstände zeichneten Adam Stroh, Adam Hardung und Karl Pohle. Ziele und Statut des städtischen Gewerkschaftscartells – das Bündnis wurde seinerzeit bevorzugt mit C geschrieben – von Schwetzingen wurden von den Vertretern beraten „und in der Cartellsitzung am 14. Februar 1897 als gültig beschlossen“, wobei das Statut eine Woche später in Kraft treten sollte.

So sei das Gewerkschaftskartell eine Vereinigung sämtlicher „am Orte bestehender selbstständiger Filialen der Gewerkschaften, Centralverbände und Lokalorganisationen derjenigen Berufe, für welche eine Centralorganisation in Deutschland nicht besteht“. Zweck der Vereinigung sei „die Ausbreitung und Kräftigung der Gewerkschaften in Schwetzingen“ – und „den einzelnen Gewerkschaften in ihren Bestrebungen mit Rat und Tat beizustehen, um ein gemeinsames Vorgehen derselben in allen gewerkschaftlichen Fragen und Angelegenheiten zu erzielen, an denen und deren Klärung alle organisierten Arbeiter interessiert sind“. „Im wirtschaftlichen Kampfe“ sollte allen beteiligten Organisationen „moralische und materielle Unterstützung“ gewährt werden.

Die „Lage und Arbeitsverhältnisse der arbeitenden Bevölkerung Schwetzingens“ solle statistisch ebenso erhoben werden wie „die Wünsche der Arbeiter“, um Missstände in Fabriken „beim Fabrikinspektorat anzubringen“ – der späteren Gewerbeaufsicht. Kandidaten aus den Reihen der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter sollten bei den Wahlen zum Gewerbegericht – später Arbeitsgericht – gefördert werden.

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Bei von Unternehmern einer Gewerkschaft angedrohten Ausschlüssen habe sich der Vorstand derselben mit den Vertretern des Gewerkschaftskartells über die zu ergreifenden Mittel zu beraten. Auf Wunsch könne „die Cartellkommission den Versuch einer Verständigung über die obwaltenden Differenzen“ zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unternehmen. Bei Angriffsstreiks habe die betreffende Gewerkschaft zuerst die Genehmigung des Kartellvorstands einzuholen, bevor das Kartell zur Unterstützung verpflichtet sei. Die Organisation sollte „von Zeit zu Zeit“ Festlichkeiten für die Arbeiter veranstalten.

Wie die Vertretung aufgebaut war

Die Vertretung des Gewerkschaftskartells sollte aus von Mitgliederversammlungen der Gewerkschaften gewählten Delegierten bestehen, wobei auf zehn Mitglieder ein Delegierter kommen sollte. Sie hatten an allen Sitzungen teilzunehmen. Verstöße gegen die Vereinsprinzipien oder dreimaliges unentschuldigtes Fehlen sollten zum Ausschluss der betreffenden Delegierten von allen Sitzungen führen können, musste aber gegenüber der entsprechenden Gewerkschaft stets genauer erklärt werden.

Die Beschlussfähigkeit der Kartellvertreter sollte nur bei Anwesenheit von mindestens zwei Drittel der Delegierten gegeben sein. Neugewählte Delegierte waren den Vorsitzenden des Kartells zu nennen. Zur Ausführung der Beschlüsse der Kartellvertretung sollten die Delegierten aus ihrer Mitte eine Kommission von vier Mitgliedern wählen, deren Amtszeit ein Jahr betrug. Diese hatte die Tagesordnung der mindestens monatlich stattfindenden Sitzungen zu bestimmen. Zur Kontrolle der Kasse und Buchführung sollten die Kartellvertreter aus ihren Reihen drei Revisoren wählen. Für Beschlüsse der Vertreter, die für alle dem Kartell angehörenden Gewerkschaften verbindlich waren, galt das Mehrheitsprinzip. Bei Beschlüssen von herausragender Bedeutung war zunächst die Genehmigung der Gewerkschaftsmitglieder einzuholen, Stimmengleichheit stand für Ablehnung. In ihren jeweiligen Gewerkschaften sollten die Delegierten über das Handeln der Kartell-Vertretung Bericht erstatten.

Für die Ausgaben der Vertretung hatte jede Gewerkschaft pro Mitglied und Quartal einen Beitrag von fünf Pfennig zu entrichten. Sollten Gewerkschaften den Beschlüssen der Kartellvertreter und ihren Pflichten nicht nachkommen, so sollten sie nicht weiter teilnehmen dürfen und nicht mehr unterstützt werden. Beschwerden über Personen oder innere Angelegenheiten sollten erst der Kartellkommission vorgelegt werden, die zu entscheiden hatte, ob sie bei den Vertretern des Kartells angesprochen würden. Bei ihnen konnte gegen den Entscheid der Kommission aber Berufung eingelegt werden, die dann in der Sache selbst entschied.

Forderungen des Bezirksamts

Das Bezirksamt Schwetzingen forderte das Gewerkschaftskartell „Centralisation der Gewerkschaften“ am Ort dann Anfang Dezember 1897 auf, „ein Verzeichnis der Vorsteher und Mitglieder“ einzureichen. Zudem solle „über etwaige Verbindungen mit anderen Gewerkschaften“ oder sonstigen Vereinen Auskunft gegeben werden. Genau dies sah der Paragraf 3 des Gesetzes zum Vereins- und Versammlungsrecht von 1867 vor. Im Großherzoglich Badischen Regierungs-Blatt heißt es, die Staatspolizeibehörde sei berechtigt, „aus Gründen der öffentlichen Wohlfahrt von den Vorstehern und Mitgliedern eines Vereins über die Verhältnisse desselben, insbesondere über seinen Zweck, seine Einrichtungen und Verbindungen, seine Vorsteher und Mitglieder Auskunft zu verlangen“.

Im Parteiorgan der Sozialdemokraten, der Mannheimer „Volksstimme“, dem „Sozialpolitischen Tageblatt für das werktätige Volk des Badischen Unterlandes“, wurde dies kritisch kommentiert. Es ist darin vom „kleinen Ausnahmezustand gegen die Arbeiterorganisationen“ die Rede, der nun „von Weinheim auch auf Schwetzingen ausgedehnt“ worden sei. Denn der „dortige Bezirksamtmann“ habe „die Einreichung der Mitgliederverzeichnisse der dortigen dem Gewerkschaftskartell angehörigen Gewerkschaften“ gefordert. Dabei handle es sich offenbar um ein wohlüberlegtes, vom Ministerium des Innern befohlenes und planmäßiges Vorgehen gegen die organisierte Arbeiterschaft. Solcherlei Schikanen führten aber lediglich dazu, die Gleichgültigen aufzurütteln und „ihnen darzutun, dass der Arbeiter von der herrschenden Klasse und seinen ausführenden Organen nichts weiter zu erwarten hat als das allernötigste Stückchen Brot und die Peitsche“.

Wer im Kartell vertreten war

Das Grossherzoglich Badische Bezirksamt stellte am 13. Dezember 1897 angesichts des Gesetzes zum Vereins- und Versammlungsrecht von 1867 fest, dass das Kartell „Zentralisation der Gewerkschaften Schwetzingen“ den Zweck habe, „die materiellen und geistigen Interessen der Mitglieder der beitretenden Gewerkschaften und wirtschaftlichen Vereine zu wahren und zu fördern“, auf Grundlage des Paragrafen 152 der Reichsgewerbeordnung, und „unter Ausschluss aller politischen und religiösen Fragen“. Diesem zufolge waren alle „Verbote und Strafbestimmungen gegen Gewerbetreibende, [...] Gesellen oder Fabrikarbeiter wegen Verabredungen und Vereinigungen zum Behufe der Erlangung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen“, vor allem durch Einstellung der Arbeit oder Entlassung der Arbeiter, aufgehoben worden.

An Gewerkschaften, die teils auf die landwirtschaftliche Basis verweisen, waren im Kartell vertreten:

Der „Centralverband deutscher Brauer und verwandter Berufsgenossen, Zahlstelle Schwetzingen“, mit Sitz in Hannover.

Der „Unterstützungsverein deutscher Tabakarbeiter, Zahlstelle Schwetzingen“ in Bremen.

Der „Centralverband deutscher Zimmerer, Zahlstelle Schwetzingen“ in Hamburg.

Heute können die Gründer und Kartellmitglieder einfach genannt werden, es handelte sich um die Brauer Martin Hettinger, Georg Throm, Jakob Moser und Karl Boßle, die Zigarrenmacher Georg Erle, Jakob Singer, Georg Schnabel, Franz Berlinghoff, Adam Stroh und die Zimmerleute Johann Umhey und Adam Hartung. Dem Vorstand gehörten Stroh, Erle, als Kassier Hartung und als Schriftführer Boßle an.

Christbaumfeier wird untersagt

Das Ministerium des Innern in Karlsruhe fragte Bezug nehmend auf die Berichterstattung in der „Volksstimme“ beim Bezirksamt an. Es ging um die Handhabung des Paragrafen 3 des Vereinsgesetzes, genauer, ob und aus welchen besonderen Gründen zuvor die Mitgliederverzeichnisse der dortigen dem Gewerkschaftskartell angehörigen Gewerkschaften erhoben worden waren. Das Parteihaus und Verlagsgebäude der „Volksstimme“ in Mannheim in R 3, 14 wurde 1933 übrigens von den Nazis beschlagnahmt, die hier dann das NS-Propagandablatt „Hakenkreuzbanner“ druckten.

Das Innenministerium erklärte, im November 1897 die Statuten einer neu gegründeten „Zentralisation der Gewerkschaften“ vorgelegt bekommen zu haben. Da von der Organisation seinerzeit eine öffentliche, allgemein zugängliche Versammlung ausgeschrieben worden sei und „unter Beizug gewisser Paten aus Mannheim“ am 5. Dezember hätte stattfinden sollen, sei ihnen der Gebrauch einer Befugnis nach Paragraf 3 des Vereinsgesetzes „zur Klarlegung der Verhältnisse der Zentralisation der Gewerkschaften erforderlich“ erschienen, Statuten und Mitgliederverzeichnis wurden beigelegt.

Zwischenzeitlich suchte das Gewerkschaftskartell mit dem Wirt Louis Montag für die Mitglieder beim Bezirksamt um die Genehmigung einer Christbaum- und Gabenverlosung mit anschließendem Ball am 8. Januar 1898 im „Ritter“ nach. Zudem sollte der Feierabend bis 2 Uhr morgens ausgedehnt werden. Das Amt fragte beim Bürgermeisteramt Schwetzingen an, ob die geplante Veranstaltung nicht den Charakter einer „allgemeinen öffentlichen Tanzbelustigung“ annehmen werde. Am 24. Dezember 1897 schrieb Bürgermeister Karl Mechling dem Bezirksamt in abwertender Weise dazu: „Nach unserer Ansicht ist die anfragende Gesellschaft nicht als geschlossener Verein anzusehen.“ Sie erscheine vielmehr eine „aus verschiedenen, sozialdemokratischen Tendenzen huldigenden Vereinen zusammengeschlossene[...] Vereinigung [...], der es an einer verantwortlichen Vorstandschaft“ fehle.

Noch am selben Tag erging der Beschluss des Bezirksamts, dass dem vom Wirt des „Ritter“ mit eingereichten Gesuch zur Genehmigung einer Christbaumfeier mit Ball durch das Kartell der Gewerkschaften nicht stattgegeben werden könne, „da es als eine geschlossene Gesellschaft nicht betrachtet“ werde und die Verordnung zu Tanzbelustigungen „eine allgemeine Tanzbelustigung“ nicht erlaube.

Am 3. Januar 1898 hieß es in der „Volksstimme“ dazu, die „Politik der Nadelstiche gegen die Gewerkschaften“ solle vom Bezirksamt Schwetzingen offenbar fortgesetzt werden. Zwar hätten die dortigen Gewerkschaften ihre Mitgliederlisten bereitgestellt und „damit bewiesen, dass sie ganz außerordentlich ordnungsliebend“ seien und mit dem Bezirksamt keinen Konflikt anstrebten. Doch trotzdem sei ihr Plan „zur Veranstaltung einer Christbaumfeier“ nicht genehmigt worden. Anderen Vereinen wie „dem evangelischen Arbeiterverein oder katholischen Gesellenverein“ würde der „Herr Oberamtmann (Vorläufer des Landrats) Brecht von Schwetzingen“ ein so harmloses Fest wahrscheinlich „anstandslos bewilligen“.

Auf ihre Anfrage hin hätte die Zeitung geraten, sich nochmals an das Bezirksamt zu wenden. Das Blatt bemerkt spöttisch, es könne „kaum in den Intentionen des Ministeriums Eisenlohr liegen, durch solche Kleinlichkeiten die Unzufriedenheit in weiten Kreisen zu schüren und dadurch Propaganda für die staatsgefährliche Sozialdemokratie zu treiben“. Daraufhin komme das Bezirksamt Schwetzingen vielleicht doch zu einem anderen Schluss. Denn der Herr Brecht habe ja die Mitgliederlisten des Gewerkschaftskartells eingefordert und es so in der Hand, „darüber wachen zu lassen, dass sich kein Unbefugter zu ihren Veranstaltungen drängt“. Damit habe das Kartell „alle Eigenschaften einer geschlossenen Gesellschaft“ und könnten „die Bestimmungen über allgemeine Tanzlustbarkeiten“ auf dessen Veranstaltungen nicht angewandt werden.

So sei eine ganze Reihe badischer Orte zu nennen, in der jüngst „derartige Feiern von Gewerkschaften und Gewerkvereinen und konfessionellen Arbeitervereinen“ anstandslos stattfanden, „und was anderswo erlaubt ist, kann doch wohl in Schwetzingen nicht verboten sein“. Sollte Brecht aber meinen, „in Schwetzingen eine verschärfte Handhabung der Staatsretterei durchführen zu müssen“, so rate man den Schwetzinger Gewerkschaften, „die Angelegenheit höheren Orts zum Austrag zu bringen und endgültig feststellen zu lassen, ob in Schwetzingen, dem Eldorado der nationalliberalen Saalabtreiberei, ein Ausnahmezustand gegen die Vertreter der modernen Arbeiterbewegung besteht“. Oder ob nicht vielmehr, so der bissige Schluss, auch dort das „gleiche Recht für Alle“ gelte, „das seit Aufhebung des Sozialistengesetzes dem Vernehmen nach in ganz Deutschland zu Recht bestehen soll“.

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