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SPD Rhein-Neckar - SPD-Politiker Daniel Born, Jan-Peter Röderer und Andrea Schröder-Ritzrau kritisieren die Landesregierung für ihre „Verspätung“

ÖPNV als Zukunftsmotor unserer Region nicht abbremsen

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zg
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Region. Die Kreisvorsitzenden der SPD Rhein-Neckar, der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born und Andrea Schröder-Ritzrau, haben sich mit dem Verkehrsexperten und Sinsheimer Landtagsabgeordneten Jan-Peter Röderer für einen starken ÖPNV als Zukunftsmotor für die Region ausgesprochen.

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Dabei fordern die Sozialdemokraten dringend mehr Einsatz von der grün-schwarzen Landesregierung. Born verweist auf den Bund: „Die Einigung auf das Neun-Euro-Ticket zeigt, was geht, wenn man nur will. Das ist ein Megaerfolg der SPD-geführten Bundesregierung. Nun kann die Bahn zu verträglichen Preisen von allen genutzt werden.“

Sein Landtagskollege Röderer ergänzt: „Der Landtag hat längst gezeigt, dass er das auch will: Im Dezember wurden die Mittel für das 365-Euro-Ticket freigegeben und die Landesregierung hat mit einer geplanten Einführung zum September 2022 große Erwartungen geweckt. Allerdings wohl ohne detaillierte Vorplanung, denn das Ticket kommt nun frühestens ein halbes Jahr später zum März 2023. Wieder ein Schnellschuss, durch den wertvolle Zeit vertan wird. Wenn das Stückwerk so weitergeht, gelingt der große Wurf mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 sicher nicht.“

Daniel Born findet dieses Abwarten vor allem für Jugendliche ein schlechtes Zeichen: „Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass das 365-Euro-Ticket für Jugendliche und junge Erwachsene sechs Monate später kommen soll.“

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Schröder-Ritzrau lenkt den Blick auf den ÖPNV im Kreis: „Ich bin zuversichtlich, dass mit den neuen Regionallinien attraktive und schnelle Verbindungen geschaffen wurden. Aber ich wünsche mir mehr Mut bei den Tarifstrukturen. Einige Kommunen haben es bereits begriffen, dass ein kostenloser Nahverkehr im Ort attraktiv ist. Auch Heidelberg macht erste Versuche mit ihrem Pilotprojekt.“

Für die Sozialdemokraten muss in einem Gesamtkonzept Bezahlbarkeit, Barrierefreiheit und Mobilitätsgarantie zusammengedacht werden. Gerade das Land sollte hier eine Führungsrolle einnehmen, so die Forderung.

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