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Infektionsgeschehen in der Region

Rückläufige Inzidenzen: Leichte Entspannung in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis

Von 
Kai Plösser
Lesedauer: 
Symbolbild. © Ole Spata

Rhein-Neckar. Mit 100 weiteren vermeldeten Fällen hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Mannheim auf insgesamt 18.319 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz sank - bezogen auf die täglich von der Stadt veröffentlichten Zahlen - auf 139,7. Am Vortag hatte der Wert bei 141,6 gelegen. Im Wochenvergleich sank die Inzidenz ebenfalls. Am Dienstag vor sieben Tagen belief sich die Zahl auf 163,5.

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Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim blieb unverändert. Damit sind weiterhin 308 Verstorbene in bekannt.. Als genesen von der Krankheit gelten 16.688 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 1.323. Am Vortag lag der Wert noch bei 1.241.

LGA-Werte für die Region

Der Inzidenzwert in Mannheim ist  nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Dienstag (Stand 16 Uhr) mit 103 in die Statistik aufgenommenen neuen Infizierten (insgesamt nun 18.360 Fälle) innerhalb eines Tages auf 142,7gesunken. Am Vortag lag die Inzidenz nach LGA-Werten bei 143,7. Binnen sieben Tagen ging der Wert ebenfalls zurück. Am Dienstag vor einer Woche belief sich die Zahl auf 164,0. 

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Im Rhein-Neckar-Kreis ging der Inzidenzwert nach den Zahlen des LGA auf 81,2 zurück (Vortag 87,4). Vom Gesundheitsamt wurden 94 neue Infizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 24.996 Fälle im Kreis gibt. In der Stadt Heidelberg war ebenfalls ein abnehmendes Infektionsgeschehen mit 36 weiteren Fällen feststellbar (insgesamt 5.752 Fälle). Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Montag  bei 75,6 lag, wurde sie am Dienstag  mit einem Wert 75,0 von angegeben.

Strengere Corona-Regeln im Südwesten stehen bevor

Ab Donnerstag sollen strengere Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg in Kraft treten. Das kündigte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag in Stuttgart an. Die überarbeitete Corona-Verordnung sei bereits in den Ressorts abgestimmt. Er denke, dass sie bereits ab Donnerstag in Kraft treten könne, sagte Lucha. Damit bekommt das Land ein mehrstufiges Warnsystem, das sich nach der Belegung der Intensivbetten richtet.

Eine erste sogenannte Warnstufe soll landesweit gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert worden sind. Dann hätten etwa Ungeimpfte nur noch mit einem negativen PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen.

In einem zweiten Schritt gilt künftig landesweit die 2G-Regel (Geimpfte und Genesene), sobald 390 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz bei 12 liegt. Dann hätten Ungeimpfte unter anderem keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen. (dpa)

Infektionsgeschehen im Südwesten

Die Hospitalisierungsinzidenz im Südwesten ist gestiegen und lag am Dienstag bei 2,25. Am Vortag wurde der Wert mit 2,20 angeben. Derzeit sind nach Angaben des LGA landesweit 8,8 Prozent der verfügbaren Intensivbetten belegt. Am Vortag lag die Zahl bei 8,9 Prozent. Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen stieg im Gegensatz zum Vortag um zwei auf 206. Derzeit werden 95 Patientinnen und Patienten invasiv beatmet. Das sind sechs mehr als am Montag.

Im gesamten Südwesten ist die Zahl der Corona-Fälle um 2.367 auf nun insgesamt 550.280 infizierte Personen gestiegen. Damit stieg die Inzidenz in Baden-Württemberg leicht auf 91,4. (Stand: 16 Uhr). Am Montag  hatte der Wert bei 91,0 gelegen. Die Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegen bei vollständig Geimpften belief sich bei 18,5 (Vortag 18,9). Bei Personen, die keinen vollständigen Impfschutz haben, wurde der Wert auf beziffert 205,5 (Vortag 203,8).

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Vollständig geimpft sind derzeit 61,0 Prozent der Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger. Einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch Instituts 63,9 Prozent der Bevölkerung im Land.

Mit elf weiteren Verstorbenen sind im Südwesten nun insgesamt 10.560 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Als genesen gelten inzwischen 515.809 Personen.

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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