Zweckverband Unterer Leimbach - Finale im Zeitplan rund um den Neubau in der Spoletostraße / Aufträge für Möblierung und Gestaltung der Außenanlagen vergeben Schimper-Schule nach den Pfingstferien beziehen

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Stefan Kern
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Das Gerüst kam vor Weihnachten weg. © Volker Widdrat

Schwetzingen. Nach Jahren der Vorbereitung und Bauarbeiten ist der Neubau der Karl-Friedrich-Schimper-Schule nun endgültig auf der Zielgeraden. Derzeit, so Bürgermeister Matthias Steffan bei der jüngsten Verbandssammlung des Zweckverbandes Unterer Leimbach, „arbeiten wir alle auf den Montag, 7. Juni, hin“.

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Heißt: Ende April sollen die Arbeiten in der Schule fertig sein, vor Ostern startet sukzessive der Umzug und direkt nach den Pfingstferien, am 7. Juni, beginnt das neue Herz der Schule zu schlagen. Ein sehr ambitionierter Zeitplan, räumte Steffan ein. „Aber wenn uns das Coronavirus nicht noch böse überrascht, ist es zu schaffen.“

Nicht unzufrieden erscheinen Oberbürgermeister und Verbandsvorsitzende Dr. René Pöltl und Steffan über die Entwicklung der Kosten. Das schlimmste Szenario mit 37,2 Millionen Euro unterm Strich konnte mit den beiden letzten Vergaben in Sachen Schulmöblierung sowie Garten- und Landschaftsbauarbeiten insgesamt um knapp 800 000 Euro unterschritten werden. Abzüglich der Landesförderung von 2,8 Millionen Euro bleiben aber voraussichtlich immer noch 33,6 Millionen Euro, die Schwetzingen gemeinsam mit Oftersheim und Plankstadt zu stemmen hat. Ein mächtiger Betrag, aber dafür, so Steffan, habe man „eine tolle Schule“, die den Erfordernissen einer modernen Bildungslandschaft absolut gerecht werde. Eine Investition, die viel Zukunft schaffe und sich langfristig mehr als auszahlen werde. Diese Sicht wird unter den Verbandsmitgliedern allem Anschein nach einhellig geteilt.

Abriss im Sommer

Die Vergaben zur Schulmöblierung an die Firma VS Vereinigte Spezialmöbelfabrik aus Tauberbischofsheim für knapp 550 000 Euro lief jedenfalls genauso einstimmig wie die rund 1,5 Millionen Euro schwere Vergabe zur Herstellung der Außenanlage an die Firma Becker aus Zuzenhausen.

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Ab Mitte Februar ist dann auch die Ausschreibung für den Konzessionsvertrag für den Betrieb der Mensa und des Kiosks auf dem Weg. Bis zu den Osterferien, so der Plan, soll der Vertrag vergeben sein, so dass der Mensabetrieb im Neubau mit dem Start des neuen Schuljahres nach den Sommerferien beginnen kann.

In den Sommerferien geht dann auch wie geplant der Großteil der Abrissarbeiten vonstatten. Mit den dazugehörenden Vorarbeiten ab Mai erwarten derzeit alle Beteiligten einen Abbruchzeitraum von sechs bis acht Monaten. Bedeutet, dass auch hier spätestens im Dezember alle Arbeiten, die übrigens mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlagen, erledigt sein werden.

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Bis dahin dürfte dann auch der Glasfaseranschluss erledigt sein. In der Zwischenzeit wird die Gemeinschaftsschule über einen leistungsstarken Hausanschluss mit einem privaten Provider versorgt.

Freie Autorenschaft Stefan Kern ist ein freier Mitarbeiter der Schwetzinger Zeitung.