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Polizei

Schwerpunktkontrollen in Schwetzingen: Sicherheit von rund 400 Radfahrern geprüft

Von 
Catharina Zelt
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Das Polizeirevier Schwetzingen hat in der Zeit vom 13. bis 20. Dezember schwerpunktmäßige Kontrollen des Radverkehrs im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Schwetzingen durchgeführt, da sich in der dunklen Jahreszeit die Beschwerden über das Fehlverhalten von Radfahrer erfahrungsgemäß häufen. © DPA

Schwetzingen. Weil sich in der dunklen Jahreszeit die Beschwerden über das Fehlverhalten von Radfahrer erfahrungsgemäß häufen, hat das Polizeirevier Schwetzingen in der Zeit vom 13. bis 20. Dezember schwerpunktmäßige Kontrollen des Radverkehrs im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Schwetzingen durchgeführt. Der Fokus der Kontrollmaßnahmen lag laut Polizeimeldung dabei vor allem bei der Überprüfung der Verkehrssicherheit der Fahrräder sowie dem ordnungsgemäßen Verhalten von Radfahrern, insbesondere beim Befahren von Fußwegen sowie im Bereich von Ampelanlagen.

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Bei acht Kontrollaktionen, jeweils in der Zeit zwischen 6.30 und 8 Uhr, wurden insgesamt 357 Fahrradfahrer kontrolliert. Hierbei kam es insgesamt zu 146 Beanstandungen, vorwiegend aufgrund nicht ordnungsgemäßer beziehungsweise funktionstüchtiger Beleuchtungseinrichtungen. Bei der überwiegenden Zahl der Fahrradfahrer blieb es bei einer mündlichen Verwarnung sowie einem verkehrserzieherischen Gespräch, lediglich in 22-Fällen musste eine gebührenpflichtige Verwarnung ausgesprochen werden.

Um die Wichtigkeit der verkehrssicheren Ausstattung von Fahrrädern zu untermauern und Kinder, Jugendliche sowie deren Erziehungsberechtigten weiter zu sensibilisieren, werden auch in diesem Jahr die Eltern betroffener Kinder und Jugendlicher wieder durch den Versand eines gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Schwetzingen entworfenen "Blauen Briefs" auf die sicherheitstechnischen Mängel hingewiesen und um deren Behebung gebeten. Auf diese Weise wurden beziehungsweise werden in den kommenden Tagen insgesamt 126 solcher "blauen Briefe" an die jeweiligen Eltern übersandt.

Im Zuge der Maßnahmen wurde auch eine Vielzahl von Kindern festgestellt, die ihren Schulweg mit einem Tretroller zurücklegten. Da die Roller in der Regel über keinerlei Beleuchtungseinrichtungen verfügen, sind diese jedoch gerade in
der dunklen Jahreszeit für andere Verkehrsteilnehmer häufig nur schwer zu erkennen. Die Polizei bittet die Eltern der Kinder daher, diese Gefahren mit dem Anbringen von Beleuchtungsmitteln an den Rollern oder durch geeignete Kleidung
zu reduzieren.

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Darüber hinaus fiel auf, dass viele der radfahrenden Kinder und Jugendliche keine Fahrradhelme trugen, was ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko im Falle eines Sturzes darstellt. Auch hier appelliert die Polizei Schwetzingen an
die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern, nicht auf das Tragen des so wichtigen Sturzhelms zu verzichten.

Die Maßnahmen haben sich bewährt und werden auch im kommenden Jahr in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt Schwetzingen fortgeführt, um so die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.

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Redaktion Redakteurin Print und Online - zuständig für Plankstadt und Eppelheim

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