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GRN-Seniorenzentrum - Ensemble des Musikvereins-Stadtkapelle erfreut Bewohner und Besucher mit einem kleinen Platzkonzert

Schwetzinger Musikverein-Stadtkapelle erfreut im GRN-Seniorenzentrum

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rie
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Die Stadtkapelle unter der Leitung von Pascal Morgenstern (l.) in Aktion vor dem GRN-Seniorenzentrum. © Rieger

Schwetzingen. Das war eine tolle vorweihnachtliche Überraschung für die Bewohner des GRN-Seniorenzentrums in der Bodelschwinghstraße : Am Sonntagnachmittag erschienen die Aktiven des Musikvereins-Stadtkapelle und inszenierten ein spontanes weihnachtliches Platzkonzert im Außenbereich des Hauses vor dem Haupteingang.

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Der neue Kapellmeister Pascal Morgenstern hatte ein fein ausgesuchtes halbstündiges Musikprogramm zusammengestellt. Darunter waren bekannte Weihnachtslieder wie „Ich steh an deiner Krippen hier“, „Hört der Engel helle Lieder“, „Herbei o ihr Gläubigen“, oder „Tochter Zion“ oder die Klassiker „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ nicht fehlen. Die Begeisterung unter den Senioren war groß. Sie säumten die Fensterreihen in den Speisesälen und Aufenthaltsräumen, die sich in Richtung des Eingangsbereichs befinden.

Auch etliche Sonntagsspaziergänger und Krankenhausbesucher hielten im Außenbereich inne, genossen die großartig intonierten Lieder und spendeten eifrig Applaus. Schön war es zu beobachten wie das Stadtkapellen-Ensemble schon innerhalb weniger Wochen Zusammenarbeit mit Kapellmeister Pascal Morgenstern zu einer hervorragenden Einheit zusammengewachsen ist. Der Musikverein-Vorsitzende Simon Abraham erklärte uns den Hintergrund der Premiere seines Vereins bei den GRN-Senioren: „Unsere ursprüngliche jahrzehntelange Tradition des Choralblasens ist es, an Heiligabend auf dem Friedhof den Menschen mit unserer Musik Halt zu geben und Trost zu spenden, wenn sie die Ruhestätten ihrer verstorbenen Familienangehörigen, Freunde und Bekannten besuchen“, sagte er uns. In Pandemiezeiten gestalte sich dies jedoch schwierig. „Eine separierte Veranstaltungsfläche mit Zugangsregelungen wie 2Gplus, auch eine gesicherte Kontaktnachverfolgung wären einzurichten“, sagte uns der Vorsitzende. „Das ist unmöglich, wenn man selbst musiziert“, fügte er hinzu. Eine schöne Alternative sei jetzt das GRN-Seniorenzentrum geworden. „Es ist uns wichtig, durch das heutige Choralblasen unseren älteren Mitbürgern aktiv zu zeigen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind, dass wir an sie denken, und sie noch immer ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“, hob Abraham hervor. „Alle Achtung, das ist heute ein großartiges Signal für die Bewohner hier“, sagten Kirsten und Norbert Neuer, die als GRN-Besucher an der Seite ihrer 90-jährigen Mutter Johanna Neuer in den Außenbereich gekommen waren. Sie sangen bei etlichen der wunderbar präsentierten Lieder kräftig mit. rie

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