Schimper-Gemeinschaftsschule - Die Kisten für den Umzug sind schon gepackt / Film für die interessierten Eltern und Schüler gemacht Schwetzinger Schimper-Gemeinschaftsschule dreht Film

Von 
Bertram
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Die Schritte hallen in den leeren Räumen, die Wände sind noch nackt und der Boden staubig. Doch von oben wird das Gebäude durch die Oberlichter und die bodentiefen Fenster schon in helles angenehmes Licht getaucht. Das Team, das sich hier an einem Samstagmorgen trifft, lässt den grauen Februartag draußen, als es die neuen Räumlichkeiten der Karl-Friedrich-Schimper-Gemeinschaftsschule betritt. Obwohl die Schule noch im Bau ist, sind sich alle einig: Hier wird ein Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre geschaffen.

Schulleiterin Nicole Winkler im Interview mit dem Filmemacher Calvin Hollywoods im neuen Schulgebäude, das noch eine Baustelle ist. © Bertram
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Die Gruppe aus Elternvertretern, ein paar Schülern und Lehrern bereitet mithilfe des Filmproduzenten Calvin Hollywoods einen Film vor, der an der Infoveranstaltung für die neuen Fünftklässler gezeigt werden soll. Aus Pandemiegründen wird diese nur in einem digitalen Rahmen stattfinden. Auch der Tag der offenen Tür kann dieses Jahr nicht wie gewohnt umgesetzt werden.

Viel interessanter ist jedoch das neue Gebäude, in das der kommende fünfte Jahrgang einziehen wird. Aus diesem Grund platziert sich Schulleiterin Nicole Winkler in der beeindruckenden Aula der neuen KFS und verspricht den künftigen Eltern ein Geschenk: Zeit. „Zeit für die individuelle und persönliche Entwicklung ihres Kindes.“

Der große Vorteil der Gemeinschaftsschule sei nämlich, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und die Verantwortung zu tragen, damit hier jeder erfolgreich sein kann. Das ergänzen die Schülerinnen Lina Weinlich und Emilia Wiegand. „Wir arbeiten oft an unterschiedlichen Aufgaben, können viel gestalten und machen coole Projekte.“ In den hellen großen Räumen werde sich das pädagogische Konzept der GMS noch besser umsetzen lassen, sind sie sich sicher.

Die Stärken fördern

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„Hier werden die Stärken der Kinder gefördert“, erinnert sich Elternvertreter Daniel Wiegand rückblickend an die Entscheidung, seine Töchter an der Schule anzumelden. „Ja, es wird auch Leistung gefordert – aber die Schüler nicht unter Druck gesetzt.“ In dem alten Schulgebäude stehen schon über 500 Kartons bereit, die in den kommenden Wochen von den Lehrern befüllt werden, um an diesem besonderen Ort wieder ausgepackt zu werden. Doch der wichtigste „Inhalt“ der Schule wird sich nicht in Kisten packen lassen und sollte selbst den Weg ins neue Gebäude finden: die Schüler der Schimper-Schule.

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