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Hebel-Gymnasium

Schwetzinger Schüler informieren sich über das Klima

Zum Klimatag haben sich die Schüler einen Film über den Klimawandel angesehen - mit einer besonderen Hausaufgabe.

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zg/bs
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Filmemacher Franz Puschner und Geografin Dr. Nicole Aeschbach informierten beim Hebel-Treff über den Klimawandel in der Region. © Schillinger

„Sehr beeindruckend“ fand ein Schüler den Film über den Klimawandel in der Region. Am Hebel-Gymnasium schauten alle Schüler gleichzeitig den Film „Wann ist jetzt? Eine Erdgeschichte zur Zukunft“, den Franz Puschner, ein Lehrer an der Carl-Theodor-Schule, gedreht hatte. Anschließend konnten sie durch eine Live-Schaltung dem Filmemacher Fragen stellen.

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So begann der Klimatag am Hebel mit eindrücklichen Fakten und Anregungen. Die Hausaufgabe bestand nun darin, einen persönlichen CO2-Fußabdruck zu berechnen. Die individuellen Daten werden – eventuell mithilfe der Eltern – im Internet eingetragen. Da kommen dann doch einige überraschende Ergebnisse zustande. Es lassen sich die Auswirkungen ablesen, wenn man sich täglich von den Eltern mit dem Auto zur Schule fahren lässt, anstatt das Rad zu nehmen, oder wenn die Familie jede Ferien in Urlaub fliegt. Diese persönliche Bilanz kann dann schon mal dazu anregen, über das eigene Verhalten nachzudenken.

Am Abend waren beim Hebel-Treff schließlich die Eltern und interessierte Gäste eingeladen. Auch sie waren von dem Film begeistert: „Hervorragend werden hier die Fakten der Erdgeschichte visualisiert“, meinte eine Mutter zu einem Vergleich: Wenn die 4,5 Milliarden Jahre der Lebensdauer der Erde in Relation zu den 450 Kilometern der Strecke von Paris nach Mannheim gesetzt werden, entspricht die Zeitdauer der menschlichen Existenz 30 Meter – und die Zeit, seitdem die Menschen mit fossilen Brennstoffen die Erde einheizen, zwei Zentimeter.

Mit Experten im Gespräch

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Filmemacher und Lehrer Franz Puschner hatte übrigens mit dem Fahrrad eine ganze Reihe zuständige Personen und Experten besucht. Er befragte den hiesigen Landrat Stefan Dallinger, in Oftersheim einen Förster und die Geografin der Heidelberger Uni Dr. Nicole Aeschbach. Alle waren sich einig: „Der Klimawandel ist Realität. Wir müssen handeln. Und zwar jetzt!“ zg/bs

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