GRN-Klinik

Shuntzentrum Rhein-Neckar erhält Auszeichnung

Das Shuntzentrum Rhein-Neckar der GRN-Klinik wird erfolgreich als interdisziplinäres Referenzzentrum für Dialysezugänge zertifiziert.

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Stolzes Schwetzinger Team: Das Shuntzentrum Rhein-Neckar ist eines von 32 deutschlandweit zertifizierten Zentren. © GRN

Schwetzingen. Das Shuntzentrum Rhein-Neckar der GRN-Klinik wurde von der unabhängigen Prüfstelle Clar Cert erfolgreich als interdisziplinäres Referenzzentrum für Dialysezugänge zertifiziert und die Qualität der Versorgung rund um den Dialysezugang offiziell und unabhängig bestätigt. Als besonders positiv wurden im Audit die fachliche Expertise und die enge ambulant-stationäre Kooperation zwischen den beteiligten Abteilungen der GRN-Klinik und dem angebundenen Dialysezentrum von Zero-Praxen hervorgehoben.

Das interdisziplinäre Zentrum für Dialysezugänge wird von Dr. Salih Berisha und Dr. Nicole Geiger geleitet. „Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr“, sagen die beiden Oberärzte der Abteilung Chirurgie: „Das ist die Anerkennung für unsere tägliche Arbeit und vor allem auch für unsere Patienten ein Garant, dass sie bei uns gut aufgehoben sind.“

Die beiden Gefäßchirurgen haben langjährige Expertise in der Shuntchirurgie und bilden zusammen mit Koordinatorin Elena Mauder, aber auch mit Dr. Klemens Kirchner, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, Dr. Veit Steil, Oberarzt der Abteilung Radiologie, und den nephrologischen Kollegen des Dialysezentrums, Dr. Thomas Singer, Dr. Manuela Winter und Dr. Klaus Gondolf, das kompetente Team der Zusammenarbeit.

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„Es bestätigt uns in unserer Arbeit und vor allem in der Art und Weise, wie wir tätig werden, damit wir das bestmögliche Ergebnis für unsere Patienten erzielen können“, findet Dr. Nicole Geiger. Für die Schwetzinger Nephrologen der Zero-Praxen ist das ein bedeutender Schritt: „Eine erfolgreiche Zertifizierung stellt in der wettbewerbsstarken Rhein-Neckar-Region mit mehreren Kliniken der Maximalversorgung ein Alleinstellungsmerkmal dar“, sagt Standortleiter Dr. Thomas Singer.

Zahl der Operationen ist gestiegen

Die Shuntchirurgie wird an der GRN-Klinik seit vielen Jahren angeboten. Seit 2019 gibt es das Shuntzentrum Rhein-Neckar. Seitdem ist die Anzahl der Operationen am Dialysezugang deutlich gestiegen und die Infrastruktur wurde weiter ausgebaut. „Die Idee, alle Kompetenzen in einem Zentrum zu bündeln, war da nur die logische Konsequenz“, erläutert Geiger. Der große Vorteil für die Patienten sei, dass sowohl die Sprechstunden als auch die Operationen und Nachbehandlungen alle unter einem Dach stattfinden. Dr. Salih Berisha ergänzt: „Uns macht aus, dass wir eng mit den anderen Abteilungen wie mit der Abteilung für Kardiologie und Angiologie zusammenarbeiten, welche die interventionelle radiologische Therapie am Dialysezugang gewährleisten. Kurze Dienstwege, Kommunikation auf Augenhöhe mit medizinischen Kooperationspartnern, aber auch mit den ambulanten nephrologischen Praxen und den Patienten sind bei uns die Basis für eine erfolgreiche Behandlung“, sagt Berisha.

Hinzu komme noch die sehr enge Kooperation mit dem Dialysezentrum der Zero-Praxen auf dem Gelände der GRN-Klinik. „Für unsere Patienten aus dem Rhein-Neckar-Kreis, aber auch aus überregionalen Einzugsgebieten ist das ein großer Vorteil, da dadurch auch die geplante oder notfallmäßige Dialyse während eines stationären Aufenthalts gewährleistet ist“, ergänzt Gefäßchirurgin Dr. Geiger.

Neben der klassischen Hämodialyse wird auch ein besonderes Augenmerk auf Heimdialyseverfahren wie die Bauchfelldialyse gelegt. Sie bietet den Patienten ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Flexibilität“, so Dr. Thomas Singer. Die Bauchfelldialysekatheter werden ebenfalls in der GRN-Klinik eingepflanzt.

Maßgeschneiderte Lösungen

Dass alles möglichst reibungslos verlaufen kann, dafür sorgt Elena Mauder. Sie gehört seit 2020 als Shunt-Koordinatorin zum Team. Sie ist die erste telefonische Ansprechpartnerin und Schaltstelle im System – eine Arbeit, die im vorliegenden Audit besonders positiv hervorgehoben wurde und die einen entscheidenden Anteil an der perfekten Versorgung der Patienten hat. Dr. Berisha: „Nur so ist es möglich, dass wir maßgeschneiderte Lösungen für unsere Patienten finden. Ein Shunt ist die Lebensader eines Dialysepatienten. Wie dieser gelegt wird, ist entscheidend für dessen weiteres Leben. Dass wir nun eines von 32 deutschlandweit zertifizierten Zentren sind, kann das Vertrauen unserer Patienten in uns nur stärken.“ zg