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Katholische Kirchengemeinde - Gottesdienst zum Tag der Solidarität / Schon 20 000 Euro gesammelt

Sie denken an die Not der Ärmsten

Von 
zg
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Hanne Bauer-Müllenbroich (v. l.), Heidemarie Günther, Gerhard Flink, Paul Scherer, Dr. Armin Bauer, Marianne Faulhaber, Kurt Gredel, Luigi D’Auria, Helmut Mehrer, Nicole Hoffmann und Stefanie Ansorge bilden das Orga-Team. © Kirche

Der Hungermarsch konnte aufgrund der Pandemie auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Doch fast 100 Personen feierten einen festlichen Open-Air-Gottesdienst im Pfarrhof von St. Maria in Schwetzingen. Zelebriert wurde dieser vom katholischen Pfarrer Uwe Lüttinger, mitgestaltet von seiner evangelischen Kollegin Dr. Franziska Beetschen und Diakon Clemens Maria Thome. Der Ministrantenchor von St. Pankratius und der Band Tanzinferno sorgten für Musik. Das brachte Pfarrerin Dr. Beetschen und Pfarrer Lüttinger spontan zum Tanzen und auch viele der Besucher folgten der Einladung und tanzten ein wenig an ihren Plätzen.

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Der Tag der Solidarität ist traditionell mit dem Hungermarsch verbunden, der 1983 zum ersten Mal stattfand. Er ist eine gemeinsame Spendenaktion der katholischen Pfarrgemeinden von Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen, die einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt leistet. Im Mittelpunkt standen die sozialen und karitativen Projekte in Burkina Faso, Kenia, Rumänien, Südafrika, Tansania und Togo, für die in den Fürbitten von den Ansprechpersonen aus den fünf Gemeinden gebetet wurde.

Für die Kinder in Togo

Stefanie Ansorge und Nicole Hoffmann, die Ansprechpersonen für Schwetzingen, das in diesem Jahr Ausrichter des Tages der Solidarität war, freuten sich über die Anwesenheit von Andreas Böning, Geschäftsführer von Kinderrechte Afrika. Seit vielen Jahren unterstützt Schwetzingen mit seinen Spenden die Arbeit dieses Vereins, der sich seit 1995 für das Wohl und die Rechte der Kinder in afrikanischen Ländern einsetzt. In seinem Grußwort dankte Böning für die wertvolle Unterstützung und stellte das Projekt in Togo vor, die Stärkung von sechs Kinderschutzeinrichtungen, an das in diesem Jahr einen Teil der gesammelten Spenden gehen wird. Am Ende des Gottesdiensts konnte Pfarrer Lüttinger froh verkünden, dass bereits 20 000 Euro an Spenden zusammengekommen sind. Das endgültige Ergebnis wird erfahrungsgemäß deutlich höher liegen. Über diese Summe freute sich das Organisationsteam außerordentlich – ist doch die Not durch die Pandemie an vielen Orten noch größer geworden und Hilfe wird dringend benötigt.

Spendenkonto der katholischen Kirchengemeinde: Sparkasse HD „Hungermarsch 2021“: DE57 6725 0020 0024 3000 05 / BIC GENODE61SPE. zg

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