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Hospizgemeinschaft - 30 von 190 Mitgliedern sind ehrenamtliche Begleiter

Sie ehren das Leben auf dem letzten Weg

Von 
Franz Hauns
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Die Hospizgemeinschaft als eine der größten Regionalgruppe im Verein IGSL-Hospiz und zählt aktuell 190 Mitglieder, von denen 30 als ehrenamtliche Hospizbegleiter ausgebildet und eingesetzt waren, eröffnete Franz Hauns, Vorsitzender der Hospizgemeinschaft Schwetzingen, seinen Bericht über das Jahr 2021 in der Mitgliederversammlung.

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Seit Anfang des Berichtsjahres hat die neue Koordinatorin und Einsatzleitung Birgit Strittmatter offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Das Coronavirus setzte bei vielen geplanten Aktionen enge Grenzen. Termine mussten zum Teil kurzfristig abgesagt werden. Auch die Gespräche im monatlichen Trauertreff waren hiervon betroffen. „Hospiz macht Schule“ konnte im Frühjahr noch einmal einen Kurs in der Jahnschule in Brühl starten.

Der Vorstand und Kontakt

Vorsitzender: Franz Hauns, Stellvertreter: Jürgen Ehret;

Kassiererin: Siglinde Biok; Schriftführerin: Doris Roßrucker;

Beisitzer: Andrea Boelter, Brigitte Wenz, Indra Artelt-Bauer, Volker Schmitt, Tatjana Hartmann-Odemer.

Spendenkonto: DE81 6725 0020 0024 3610 71 bei der Sparkasse Heidelberg.

Kontakt: Hospizgemeinschaft Schwetzingen, Marktplatz 28, 68723 Schwetzingen, Hospiztelefon: 0171/85 81 987, Telefon 06202/40 91 009, E-Mail: hospizgemeinschaft@web.de

Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Mittwoch, 15 bis 18 Uhr.

Die Hospizgemeinschaft ist zudem von der Markgrafenstraße nach Schwetzingen-Hirschacker umgezogen und hat im Gustav-Adolf-Haus ihr neues Domizil gefunden. Ein Wechsel der Supervisorin fand zum Ende des Jahres statt. Ingrid Gottfried hat die Ehrenamtlichen wie jedes Jahr Ende Juli zu ihrem traditionellen Sommerfest in ihren Garten eingeladen, wofür Hauns ihr dankte.

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Von
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Innerhalb der Samstagfortbildungen hat Karin Lackus, ehemalige Krankenhausseelsorgerin einen Vortrag über selbstbestimmtes Sterben gehalten. Grundlage war ihr Buch „Mir geht es gut, ich sterbe gerade“. Ein besonderer Höhepunkt der internen Weiterbildungen war dem Hospizwochenende im November in der Pfalzakademie in Lambrecht vorbehalten. Dozentin Ursula Neumann spülte mit ihrem Vortrag: „Trauern in Corona-Zeiten“ alle möglichen Gefühlswelten in das Hier und Heute. Innerhalb dieser Weiterbildung wurde auch in einem Ritual der Menschen gedacht, die im Laufe des Jahres hospizlich begleitet wurden. Für jeden Einzelnen zündeten die Teilnehmenden mit Nennung des Namens eine Kerze an. Im Dezember hat Petra Weik Indra Artelt-Bauer als Bürokraft abgelöst.

Wie die Koordinatorin Birgit Strittmatter in ihrem Bericht darstellte, wurden im Jahr 2021 insgesamt 46 Frauen und Männer in den hiesigen stationären Pflegeeinrichtungen, in den beiden Demenz-Wohngemeinschaften in Plankstadt und im häuslichen Bereich von unseren Ehrenamtlichen begleitet. 32 Begleitungen wurden hierbei abgeschlossen.

Spendenbereitschaft lässt nach

Mit den Pflegeeinrichtungen in Schwetzingen, Brühl, Ketsch und Plankstadt pflegt die Hospizgemeinschaft einen engen Kontakt. Für eine gute Zusammenarbeit mit dem GRN-Seniorenheim und B&O Seniorenheim sorgen die „Heimpatinnen“ Alexandra Charissopoulou und Hilde Nagy. Mit den Palliativ-Care-Teams Saphir, Levares und Aki steht die Hospizgemeinschaft ganzjährig in einem engen Austausch und Kontakt.

Zahlreiche Begleitungen wurden durch die Intervention der Palliative Care Fachkräfte von Saphir in Heidelberg und Levares in Mannheim übernommen. Auch auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Pflegedienstleitung vom Kurpfalzpflegedienst konnte zurückgeblickt werden – hier wurden vor allem in einer Fortbildung Entlastungsmöglichkeiten der pflegenden Angehörige aufgezeigt Die Zustimmung des Ordnungsamtes zu dem Hygienekonzept der Hospizgemeinschaft ermöglichte es, gut besuchte Infoabende zur IGSL-Vorsorgemappe durch Klaus Holland und Birgit Böger anzubieten. Im Herbst startete ein neues Qualifizierungsseminar für ehrenamtliche Hospizbegleiter mit Tatjana Hartmann-Odemer als Kursleiterin. Die traditionelle Schwetzinger Hospizwoche 2022 wurde erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Hockenheim als gemeinsame „Hospiztage 2022“ geplant und vorbereitet.

Die Schatzmeisterin stellte den Jahresabschluss 2021 vor und berichtete über die Haushaltssituation der Hospizgemeinschaft. Die vorhandenen finanziellen Mittel garantierten auch die laufenden Verpflichtungen für 2022, obwohl ein Rückgang bei der Spendenbereitschaft zu verzeichnen war. fh

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