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Finanzamt - Hiltrud Herzog für 40-jährige Tätigkeit geehrt / Viel Lob von Amtsleiter Carsten Quilitz / Urkunde vom Ministerpräsidenten

Sie möchte ein Teil der Gerechtigkeit sein

Von 
Lukas Heylmann
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Zum 40. Dienstjubiläum von Hiltrud Herzog (Mitte) gratulieren Sylvia Krautschneider (v. l.), Jürgen Bienroth, Heinz Gold und Finanzamtsleiter Carsten Quilitz. © Heylmann

„Normalerweise komme ich bei solchen Anlässen mit einer Karte Notizen aus, bei Ihrem Lebenslauf brauche ich drei.“ Mit diesen Worten leitet Carsten Quilitz, Leiter des Schwetzinger Finanzamts, lächelnd dieser Tage seinen kleinen Vortrag zum 40-jährigen Dienstjubiläum von Hiltrud Herzog ein.

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Und in den folgenden Minuten wird deutlich, wieso Quilitz so viel Platz für seine Gedankenstützen braucht. Tatsächlich hat Herzog nicht vor genau 40 Jahren ihre Karriere beim Finanzamt begonnen, sondern schon am 1. September 1976 – die jetzt geehrten 40 Dienstjahre sind also abzüglich ihrer Elternzeit zu rechnen. Und auch das honoriert der Amtsleiter in seiner Rede. „Wie Sie neben all der Arbeit mit ständig neuen Aufgaben auch noch drei Kinder und mehrere Enkelkinder in Ihren Zeitplan bekommen haben, kann ich mir kaum erklären“, sagt er.

Überhaupt stand Herzogs Karriere stets im Zeichen neuer Herausforderungen. „Eigentlich haben Sie schon alles gemacht, was es im Finanzamt gibt“, meint Quilitz beeindruckt. Während all dieser Komplimente und Ausführungen wirkt Herzog fast schon peinlich berührt, aber auch stolz.

In ihrer Karriere war sie beispielsweise in der Vollstreckung und als Sachbearbeiterin tätig, 2005 wurde sie zur Personalratsvorsitzenden gewählt. Zwischenzeitlich führte sie die Arbeit auch nach Heidelberg, aber schnell kam sie zurück an ihre gewohnte Wirkungsstätte. Auch nach mehreren Jahrzehnten ist die berufliche Weiterentwicklung für Hiltrud Herzog nicht abgeschlossen, momentan ist sie dabei, den Aufstieg in den höheren Dienst zu vollziehen.

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„40 Jahre sind natürlich eine unheimlich lange Zeit“, sagt die Geehrte selbst. Ihre Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben betrachtet Herzog bescheiden: „Es waren eben Aufgaben da und die mussten gemacht werden.“ In jungen Jahren habe sie sich eine Karriere beim Finanzamt niemals vorstellen können. „Aber mir wurde schnell klar, dass da immer Menschen hinter den Zahlen stehen und das ist, was mich umtreibt und mir Kraft gibt. Die Gesetze, die wir umsetzen, sind dafür da, Gerechtigkeit herzustellen. Und es ist toll, ein Teil davon zu sein, selbst wenn man nur ein kleines Rädchen im System ist.“

Hiltrud Herzog hat eine klare Idee, die sie an junge Kollegen weitergeben will: „Die Arbeit beim Finanzamt hat so viele Facetten. Wer hier neu anfängt, sollte sich ausprobieren. In der Vielfalt, die eine Finanzbehörde bietet, kann man sich immer in etwas wiederfinden.“ Sylvia Krautschneider lobte die Geehrte im Auftrag der Mitarbeiter: „Egal, wie beschäftigt sie ist, sie nimmt sich immer Zeit für die Menschen.“

Neben Präsenten aus der Belegschaft erhielt Herzog zum Jubiläum eine von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterschriebene Urkunde und ein Schreiben von der Oberfinanzdirektion Karlsruhe.

Volontariat

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