Carl-Theodor-Schule - Wirtschaftsgymnasiasten haben das Gesamtkonzept entwickelt Sitzgruppe für den Hof gebaut

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zg.
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Sieht doch cool aus: Franka Summ (im Uhrzeigersinn), Emilia Coluccia, Lara Demirbas, Lilly Schweinoch, Nora Geschwill, Liona Regehr, Johanna Sams, Janina Phitsavong, Leon Qerimi, Arne Maier, Max Piatraschk, Tamino Lechner und Luc Berndt probieren die neuen Sitzgruppe gleich mal aus. © CTS

Stolz begutachteten sie ihre Werke, als diese kürzlich im Schulhof der kreiseigenen Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen aufgestellt wurden: Eine Sitzgruppe – bestehend aus Wellenbank und Tisch – die die Schüler im Zuge eines KooBO-Projekts selbst gefertigt hatten.

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KooBO steht laut Pressemitteilung der Schule für Kooperative Berufsorientierung und soll die Schüler durch die Arbeit an einem realen beruflichen Projekt bei der beruflichen Orientierung unterstützen.

Für die Klasse am Wirtschaftsgymnasium 9/3 begann die Arbeit im Januar 2019 mit der Entwicklung von Modellen. In Kleingruppen erarbeiteten sie Entwürfe, welche sie aus Ton fertigten, ihren Mitschülern sowie den Handwerkern des Kooperationspartners, der „Werk-statt-Schule“ in Heidelberg, präsentierten und anschließend daraus ein Gesamtkonzept entwickelten, dessen Umsetzung ebenfalls in ihren Händen lag.

Selbst geschweißt und lackiert

In einer Projektwoche in der „Werk-statt-Schule“ mussten sie unter anderem Zement anrühren, Holz zuschneiden, schweißen oder lackieren. Neben den handwerklichen Tätigkeiten spielten auch die kaufmännischen Fähigkeiten für die Wirtschaftsgymnasiasten eine Rolle, musste doch beispielsweise der Materialbedarf ermittelt und beschafft sowie das Budget im Auge behalten werden, welches sich aus den Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit und des Freundeskreises der Carl-Theodor-Schule ergab.

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Das andere Arbeitsumfeld habe sich sehr positiv auf die Motivation der Schüler ausgewirkt, die zudem unbekannte Stärken entdecken konnten, hoben Stefan Brendlin und Frank Lücke, die das Projekt von Seiten der Schule betreut hatten, hervor.

Auch die Schüler äußerten sich nur positiv über die Aktion: Es habe Spaß gemacht und sie seien stolz darauf, dass ihre Werke jetzt im Schulhof zu sehen seien und von den Mitschülern rege genutzt werden können, hieß es. zg.