Verkauf - Ruhiges erstes Wochenende gefolgt von nasskaltem Wochenstart Spargelstand auf dem Schlossplatz ist da

Von 
kaba
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Ein eisiger Wind pfeift über den Schlossplatz in Schwetzingen. Karola Jüttner steht dick eingemummt in ihrer Winterjacke mit Fellkapuze am Erdbeer- und Spargelstand von Michael Klever. Seit dem Osterwochenende bietet der Hockenheimer Obst- und Gemüsehändler Spargelstangen aus der Region und deutsche Erdbeeren (Schälchen für 5,90 Euro) an dieser exponierten Stelle neben der Skulptur der Spargelfrau an.

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Es sei ein ruhiges erstes Wochenende am Stand auf dem Schlossplatz gewesen, erzählt Karola Jüttner vom Hörensagen ihres Chefs. Klar: Der Lockdown mit dem gesperrten Schlossgarten und der geschlossenen Gastronomie sowie der Einzelhandel, der zu „click & collect“ verdonnert ist, macht Schwetzingen derzeit nicht zum Touristen- und Gästemagneten. Dazu kam das unbeständige Wetter vor allem am Sonntag. Auch der Montag war nicht viel besser: Seit 8 Uhr stand Karola Jüttner auf dem Schlossplatz, irgendwann begann es zu schneien. Viel Kundschaft – Fehlanzeige.

Wieder da: Karola Jüttner verkauft täglich ab 8 Uhr Spargel aus der Region auf dem Schlossplatz in Schwetzingen – auch an Sonn- und Feiertagen. © Bauroth

Die Preise der Stangen bewegen sich zwischen 6,80 und 18,80 Euro – die erste Ernte des weißen Gemüses ist immer schon relativ teuer, bestätigt auch die Fachfrau, stellt aber in Aussicht: „Das wird günstiger.“ Das Schöne: Es gibt Dinge, die auch eine Pandemie glücklicherweise nicht ändert – nämlich die herrliche Spargelzeit in Schwetzingen. An diesem Mittwoch gibt es das königliche Gemüse auf dem Wochenmarkt. Wie toll wäre es, Spargelgerichte endlich wieder in den hiesigen Restaurants zu verspeisen . . . kaba