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Bildung

SPD-Abgeordneter Born kritisiert Regierung wegen Ausfällen an Schulen

Von 
zg
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Schwetzingen. „Der Haushalt zeigt es und die Zahlen zur Lehrkräfteversorgung an den Schulen machen deutlich: Der grün-schwarzen Landesregierung fehlt jegliche Vorstellung von der Realität an den Schulen in Baden-Württemberg. Unterrichtsausfall und überlastete Lehrkräfte sind die Folge“, kommentiert SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born in einer von seinem Büro versandten Pressemitteilung die finanzpolitischen Beschlüsse der Stuttgarter Regierungsmehrheit.

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Um eine Vorstellung über die genaue Situation an den Schulen in den Wahlkreisen Schwetzingen und Wiesloch zu erhalten, hat der SPD-Politiker darum eine kleine Anfrage zur Lehrkräfteversorgung gestellt. Diese bestätigt, was Born, Wahlkreisabgeordneter für Schwetzingen und Betreuungsabgeordneter für Wiesloch, schon lange bekannt ist: „Viele Schulen leiden unter einem erheblichen Lehrkräftemangel, weil die Krankheitsreserve völlig unzureichend ist. Vor allem an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ist die Situation prekär.“

„Investition in die Zukunft“

In den Wahlkreisen Schwetzingen und Wiesloch stehen insbesondere den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren viel zu wenig Vertretungskräfte für Krankheitsfälle zur Verfügung. Born fordert die Landesregierung deshalb auf, endlich zu handeln: „In Bildung zu investieren, heißt, in unsere Zukunft zu investieren! Dafür braucht es qualitativ hochwertigen Unterricht, aber vor allem braucht es Unterricht!“. Der Antrag der SPD-Landtagsfraktion auf Aufstockung der Krankheitsreserve wurde in den aktuellen Haushaltsberatungen von der grün-schwarzen Regierungsmehrheit abgelehnt.

Die Auswirkungen der Pandemie verschärfen die Situation an den Schulen zusätzlich. Ausfälle von Lehrern aufgrund von Krankheit oder Quarantäne stellen die Schulleitungen vor erhebliche Herausforderungen. Doch eine konsequente und ausreichende Aufstockung der Krankheitsreserve bleibt bislang aus. Dass die Landesregierung die Augen in einem solchen Maße vor der Situation an den Schulen verschließt, kann Born nicht nachvollziehen: „Es geht hier auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn Unterrichtszeiten kurzfristig gekürzt werden, stehen nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern und die Arbeitgeber vor einem Problem.“ zg

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