Förderung - Investitionszuschüsse für Vereine im Jahr 2020 Sport wird unter die Arme gegriffen

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ali
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Freuen dürfen sich die Verantwortlichen und Mitglieder von fünf Sportvereinen der Stadt. Denn sie bedachte der Gemeinderat mit positiven Beschlüssen, die vorrangig Zuschüsse betreffen. So will der Turnverein eine sogenannte Calisthenics-Anlage im Wert von rund 30 000 Euro anschaffen und erhält dafür von der Stadt 12 000 Euro. Calisthenics ist ein Trend, der aus der Streetworkout-Szene kommt und bei dem ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht an funktionellen und vielfach einsetzbare Krafttrainingstationen an einem Platz trainiert wird.

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Die DJK 1910 plant, den Inlinehockeyplatz mit einem neuen Kunststoffbelag auszustatten, der über 40 000 Euro kostet. Rund 16 400 Euro gibt die Stadt zu, die auch den zu erwartenden Zuschuss des Badischen Sportbunds vorfinanziert. Zudem trägt die Stadt die Bauhofkosten in Höhe von 3000 Euro für die Montage eines Zauns auf dem Gelände der DJK. Etwas mehr als 12 000 Euro bekommt der Tennisclub Blau-Weiß für die für die 41 000 Euro teure Erstellung eines Kleinfeldplatzes mit Kunststoffrasen. Und schließlich erhält der Reiterverein 1952 rückwirkend ab 2019 einen Obolus in Höhe von 5000 Euro für sein großes Springturnier.

Nicht bedacht wurde diesmal der Sportfliegerclub, der einen Zuschuss von knapp 29 000 Euro für ein bereits angeschafftes Ultraleichtflugzeug beantragt hatte. Zwei Jahre hintereinander wolle man dies aber nicht unterstützen, erklärte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl die Entscheidung des Gemeinderats.

Zudem verlängerte die Stadt den bereits bestehenden Erbbauvertrag mit dem Fußballclub Badenia Hirschacker für das Grundstück am Eiskellerweg. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre, der jährliche Erbbauzins wird auf 200 Euro festgesetzt.

Ratsmitglieder sind sich einig

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Die Fraktionen und Einzelvertreter waren sich einig in der Abstimmung. „Die Vereine leisten einen sozialen Dienst am Menschen oder manchmal auch am Tier“, lobte Elke Ackermann-Knieriem (SFW) genauso wie Marco Montalbano (Bündnis 90/Die Grünen): „Das muss unterstützt werden.“ Das sah CDU-Vertreter Ulrich Renkert („Wir sichern damit die Attraktivität der Vereine und damit ihre Zukunft“) genauso wie Haydar Sahin von den Aktiven Bürgern: „Vereine pflegen gesellschaftliche Werte und Normen.“

„Vereinsarbeit ist die Basis der Gesellschaft“, betonte SPD-Sprecher Robin Pitsch („Wir sind die Vereinsmeier-Partei“), der als TV-Vorsitzender genauso wie seine in gleicher Funktion bei Sängerbund und Musikverein amtierenden Fraktionskollegen Sabine Rebmann und Simon Abraham bestens weiß, wovon er spricht: Schließlich würden die Clubs Tag für Tag rödeln, da tue solche Anerkennung durch die Stadt gut. ali