Dekanat

Stefanie Joosten übernimmt Kommunikation im Dekanat Wiesloch

Die Seelsorgeeinheiten Schwetzingen, Brühl-Ketsch und Hockenheim, sollen in Zukunft zu einer noch größeren „Pfarrrei neu“ zusammengeschlossen werden.

Von 
Uwe Lüttinger
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Region Schwetzingen. Die Kirchenentwicklung 2030 ist ein Großprojekt der Erzdiözese Freiburg, um sich an die schnell verändernde Gesellschaft anzupassen (wir berichteten mehfach). Um diese Anpassung vor Ort durchzuführen, wurden Projektleitungen gebildet: Im Westen des Dekanats Wiesloch hat diese kürzlich ihre Arbeit aufgenommen. Begleitet wird die Gruppe jetzt unter anderem durch Stefanie Joosten, die die Öffentlichkeitsarbeit in der Region übernimmt.

Stefanie Joosten unterstützt den Weg zur „Pfarrei neu“ bei den Katholiken. © Dekanat

Insgesamt neun Personen aus drei verschiedenen Seelsorgeeinheiten umfasst die Projektleitung. Dies sind die Seelsorgeeinheiten Schwetzingen, Brühl-Ketsch und Hockenheim, denn in Zukunft werden diese Seelsorgeeinheiten zu einer noch größeren „Pfarrrei neu“ zusammengeschlossen.

Gemeinsam gilt es nun, wichtige Dinge auszuarbeiten und zur Entscheidung vorzubereiten, so die Erarbeitung einer Konzeption für „pastorale Knotenpunkte“ und nicht zuletzt der zukünftige Sitz der Pfarrei, heißt es in der Pressemitteilung von Stefanie Joosten. Koordiniert wird die Gruppe durch Dekan Uwe Lüttinger und Dekanatsreferent Raphael Brantzen – sie sind die lokalen Projektkoordinatoren. Weitere Arbeitsgruppen können der Projektleitung zuarbeiten, sodass jedes Gemeindemitglied eine Chance hat, sich einzubringen und die zukünftige Pfarrei mitzugestalten.

Früher als Ministrantin aktiv

Um die Öffentlichkeit über das Projekt regelmäßig zu informieren, ist nun Stefanie Joosten für den Westen des Dekanats Wiesloch tätig. Die 36-Jährige, die einige Jahre das Marketing einer Hotelkette verantwortete, hat sich dem Projekt ganz bewusst angenommen. Als gebürtige Schwetzingerin und ehemalige Ministrantin kennt sie das Gebiet gut und hat auch ein persönliches Anliegen daran, dass die Kirchenentwicklung 2030 möglichst viele Menschen bewegt. „Neben der externen Kommunikation ist mir vor allem die interne Ansprache wichtig, denn natürlich kommen unter den Mitarbeitern Fragen über neue Örtlichkeiten und Umstrukturierungen auf. Für ein gutes Miteinander am Arbeitsplatz ist ein intensiver Informationsfluss unumgänglich“, sagt Joosten.

Das Projekt Kirchenentwicklung 2030 wurde 2021 ins Leben gerufen. Ende 2022 begann die Projektleitung des katholischen Dekanats Wiesloch West mit der Ausarbeitung der Umstrukturierung. Bis 2026 werden die Umstrukturierungen vorgenommen. Danach gilt es, sich als „Pfarrei neu“ zu etablieren.

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