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Feature - Unser Autor betrachtet die Gesellschaft und ihre Entwicklungen mit dem Blick auf die Pandemie und die Demokratie kritisch

Über Angst und Wut in diesen Zeiten

Von 
Stefan Kern
Lesedauer: 
Eine kunstvoll verschwommene Aufnahme einer Szenerie, die zu diesem Zeitpunkt mehr ein Symbolakt war, jedoch dreieinhalb Jahre später bittere Realität wurde: Teilnehmer der Aktion „Sturm auf den Reichstag“ des Schweizer Theatermachers Milo Rau stürmen am 7. November 2017 in Berlin zum Ende des sogenannten Weltparlaments in Richtung Reichstag. Drei Tage lang hatten internationale Wissenschaftler, Aktivisten, Kulturschaffende aus aller Welt in der Berliner Schaubühne damals über die Zukunft der Welt debattiert, zu deren Abschluss diese Aktion anlässlich des 100. Jahrestags der Russischen Revolution stattfand. Dass am 21. April 2021 tatsächlich Menschen aus Protest gegen die Maßnahmen rund um die Pandemie das Parlament in der deutschen Hauptstadt stürmen, hätte wohl auch Theatermacher Rau nicht gedacht.

Es rumort im Land. Und ich befürchte, dass Corona nicht der Grund, sondern der Verstärker ist. Die Angst und ihr Zwilling, die Wut, scheinen mühelos die Gesellschaft zu durchdringen. Die gesellschaftliche Betriebstemperatur stieg in den vergangenen Jahren jedenfalls merklich an. Und das ist gefährlich. Keine Modi sind für Demokratien so gefährlich, wie die Angst und die Wut. Zerstören diese

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